Natürliche Verpackung schützt

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Winterzeit ist Kohlzeit – das denken nicht wenige. Für den Blumenkohl allerdings gilt das nur bedingt. Denn der Gemüsekohl aus deutschem Anbau hat gerade Hauptsaison, weiß...

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WORMS. Winterzeit ist Kohlzeit – das denken nicht wenige. Für den Blumenkohl allerdings gilt das nur bedingt. Denn der Gemüsekohl aus deutschem Anbau hat gerade Hauptsaison, weiß Carola Becker, Standbetreiberin aus Hettenleidelheim. Derzeit ist das gemüse für 80 Cent bis 1,50 Euro pro Kopf erhältlich. Grund für den großen Preisunterschied ist die Größe der Exemplare.

Seit April hat Becker Blumenkohl aus eigenem Anbau in der Pfalz im Angebot. Auch am Stand von Bodo Ehret aus Lambsheim liegen Exemplare aus der Pfalz in der Auslage. Ehret baut den Kohl allerdings nicht selbst an.

Bis im Oktober planen die Standbetreiber, den Blumenkohl aus der Region noch zu verkaufen. Dann wird es zu kalt für den Anbau. Liebhaber des Kohls können ihn dann aber aus dem Ausland beziehen.

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„Das Besondere am Blumenkohl ist, dass er durch die Blätter eine natürliche Verpackung hat“, erklärt Becker. Trotz dieses Schutzes hatte Elke Feldmann aus Leiselheim in diesem Jahr nicht so viel Glück mit dem Anbau des Blumenkohls, der aus ihrer Erfahrung von den Marktbesuchern sehr gerne gekauft werde. Das Ungeziefer an den Pflanzen plagt sie, denn dadurch bleibt der Kohl klein und wächst nicht, wie er soll. Doch weil Feldmann alle zwei Wochen neue Exemplare erntet, ist sie guter Dinge, dass das Problem sich bald erübrigt hat.

Becker schätzt die Vielseitigkeit des Kohls. Man könne ihn roh und gekocht, als Salat, Auflauf, Suppe oder Gemüsebeilage verwerten, der Vielfalt seien keine Grenzen gesetzt. Am besten sei es, den Blumenkohl direkt nach dem Kauf zu verarbeiten, weil er Vitamine verliere, je länger er lagert. Wer nicht direkt Verwendung für den Kohl hat, kann ihn bis zu drei Wochen im Kühlschrank aufbewahren, empfiehlt Becker.

Von Anna-Lena Stauder