Lohn nach all den Strapazen

(mlau). 2,09 Meter. So hoch wie vor der Verletzung. Einstellung der Bestleistung nach all den Strapazen und der Reha. USC-Hochspringer Tomas Janda (U20) hat am Samstag in...

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SAULHEIM. (mlau). 2,09 Meter. So hoch wie vor der Verletzung. Einstellung der Bestleistung nach all den Strapazen und der Reha. USC-Hochspringer Tomas Janda (U20) hat am Samstag in Saulheim nicht nur den Rheinland-Pfälzischen Meistertitel, sondern auch den Kampf gegen eine nicht enden wollende Leidensgeschichte gewonnen.

„Das war ganz klar die beste Leistung aus USC-Sicht“, erklärte der Sportliche Leiter Harry Letzelter nach dem Wettkampf. Damit hat Janda nun auch die C-Kader-Norm des Deutschen Leichtathletik Verbandes (DLV) erfüllt. Laut Letzelter „fast das wichtigste Ziel dieses Jahr“. Für Spannung sorgte ein Stück Tartan, dass sich bei aufgelegten 2,06 Metern beim Anlauf des Mainzers gelöst und ihn beim Absprung gehindert hatte. Nach einer kurzen Unterbrechung entschied der Kampfrichter zugunsten Jandas und sicherte diesem einen weiteren Versuch über diese Höhe zu. Janda nutzte diesen, steigerte sich im ersten Versuch auf 2,09 Meter und scheiterte dann erst an 2,12 Metern.

„Das sah schon nicht schlecht aus. Eine super Leistung von Tomas“, fasste Letzelter zusammen. „Souverän“ fand Letzelter Janda auch im Vergleich zur nationalen Konkurrenz, dem außer Wertung startenden Ferdinand Bopp (ebenfalls ein C-Kader-Athlet) aus dem Saarland (2,06 Meter). „Da hat Tomas gut gekontert, sein Potenzial ist unbestritten. Aus ihm kann wirklich was werden“, lobte der USC-Verantwortliche.