Klare Sache für Blendermann

MGC-Spielerin Steffi Blendermann siegte mit 17 Schlägen Vorsprung. Foto: Torsten Boor  Foto: Torsten Boor

(joe). Gold, Silber, Bronze, Bronze. So liest sich die Medaillenausbeute des 1. MGC Mainz am dritten Tag der deutschen Meisterschaft im Hartenbergpark, an dem die Titel im...

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MAINZ. (joe). Gold, Silber, Bronze, Bronze. So liest sich die Medaillenausbeute des 1. MGC Mainz am dritten Tag der deutschen Meisterschaft im Hartenbergpark, an dem die Titel im Strokeplay vergeben wurden. Eine erfolgreiche Titelverteidigung durch Steffi Blendermann deutete sich schon nach den acht Mannschaftsrunden an, denn sieben Schläge Vorsprung vor der zweitplatzierten Alice Kobisch waren schon ein recht komfortables Polster.

In der Zwischenrunde sorgte die Mainzer Startspielerin dann für die Vorentscheidung, spielte eine 19 auf den Eternitbahnen und eine 24 auf den längeren Betonbahnen. Mit 13 Zählern Vorsprung ging Blendermann in die beiden letzten Runden. Auf der Eternitbahn gelang ihr abermals mit 20 Schlägen eine Toprunde und auch auf den letzten 18 Bahnen zeigte die alte und neue deutsche Meisterin einmal mehr eine Klasseleistung. Am Ende waren es 17 Schläge Vorsprung.

Wesentlich spannender verlief die Vergabe der weiteren Medaillen. Nach den Vorrunden hatte Alice Kobisch drei Schläge weniger gesammelt als Bianca Zodrow-Wenke vom MGC Göttingen. In die finale Runde auf Beton startete Kobisch furios mit fünf Assen in Serie, doch Zodrow-Wenke hielt dagegen und konnte im weiteren Verlauf der Runde Schlag um Schlag gegen die Mainzerin aufholen. Vor der Schlussbahn waren beide schließlich gleichauf und mussten in den „sudden death“. Dabei hatte die Göttingerin am zweiten Extraloch die Nase vorn.

Nicht weniger als sechs Spieler in der Männerkonkurrenz konnten sich vor der letzten Runde auf den Betonbahnen noch Medaillenchancen ausrechnen. In Führung lag nach den Vorrunden der Hardenberger Weltranglistenerste Alexander Geist, der diese Führung nicht mehr abgeben sollte. Mit kleinem Abstand dahinter die beiden Mainzer Lukas Neumann und Marcel Noack – und auch deren Teamkamerad Sebastian Piekorz konnte noch in das Rennen um die Medaillen eingreifen. Piekorz hatte sich durch die perfekte Runde – 18 Schläge für 18 Bahnen – auf Eternit wieder ins Geschäft gebracht. Am Ende lagen zwischen dem Meister Geist und dem fünftplatzierten Piekorz gerade mal zwei Schläge. Um Silber musste wie bei den Damen ein Stechen entscheiden. Erst am vierten Extraloch setzte sich Neumann gegen seinen Teamkameraden Noack durch.

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Zwei Team- und vier Einzelmedaillen: Nach drei Wettkampftagen können die Mainzer Akteure bereits eine ausgezeichnete Bilanz vorweisen. Im Matchplay-Wettbewerb am Schlusstag kann durchaus noch weiteres Edelmetall dazu kommen, da sich alle vier Damen und zwölf Herren für die K.o.-Runden qualifiziert haben.