Bis Samstag läuft die Minigolf-DM im Hartenbergpark /...

Training bei strahlendem Sonnenschein: Reto Sommer, Marcel Noack, Ole Biegler, Manuel Szablikowski (verdeckt), Lukas Neumann (am Schlag), Lars Greiffendorf und Sebastian Piekorz (von links) peilen mit dem ersten Team des MGC auf den Heimbahnen Gold an.Foto: hbz/Kristina Schäfer  Foto: hbz/Kristina Schäfer

Für die gelungene Durchführung von Großereignissen hat sich der 1. MGC Mainz in der bundesweiten Minigolf-Szene einen guten Ruf erworben. Entsprechend akribisch haben die...

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MAINZ. Für die gelungene Durchführung von Großereignissen hat sich der 1. MGC Mainz in der bundesweiten Minigolf-Szene einen guten Ruf erworben. Entsprechend akribisch haben die Verantwortlichen um den Vereinsvorsitzenden Norbert Kramer in den vergangenen Monaten die Deutsche Meisterschaft der Aktiven vorbereitet. Doch dann stand plötzlich zwei Tage vor den ersten Trainingsdurchgängen die Durchführung des gesamten Turniers infrage. Im Hartenbergpark war knapp oberhalb der Minigolf-Anlage ein Wasserrohr gebrochen. Schnell ließ Kramer seine Kontakte zur Stadt spielen. Mitarbeiter des Grünamts behoben umgehend das Problem, der MGC verlegte seinen Getränkestand, und der DM stand nichts mehr im Wege. Offiziell eröffnet ist sie bereits, die Trainingstage sind auch vorbei, sodass an diesem Mittwoch um 8 Uhr die Jagd auf die Medaillen starten kann.

Training bei strahlendem Sonnenschein: Reto Sommer, Marcel Noack, Ole Biegler, Manuel Szablikowski (verdeckt), Lukas Neumann (am Schlag), Lars Greiffendorf und Sebastian Piekorz (von links) peilen mit dem ersten Team des MGC auf den Heimbahnen Gold an.Foto: hbz/Kristina Schäfer  Foto: hbz/Kristina Schäfer
Seline Krauss, Alice Kobisch, Steffi Blendermann und Nicole Gundert-Greiffendorf bilden ein eingespieltes MGC-Team. Archivfoto: Boor   Foto:

Mainzer Teams peilen Doppel-Gold an

Der Deutsche Minigolfsport Verband (DMV) sucht bis Samstag seine Titelträger bei den Mannschaften, im klassischen Einzel sowie im Lochwettspiel, jeweils bei den Damen und Herren. Bei allen Medaillenvergaben wollen die Mainzer ein entscheidendes Wörtchen mitreden. „Wir haben uns ambitionierte Ziele gesteckt“, sagt MGC-Sportwart und -Spieler Marcel Noack. Vor allem wollen die Gastgeber zum ersten Mal seit 1995 sowohl bei den Damen als auch bei den Herren den Mannschaftstitel holen. „Wir haben sehr gut trainiert“, berichtet Noack, der mit Lukas Neumann, Sebastian Piekorz, Lars Greiffendorf, Manuel Szablikowski, Reto Sommer und Ole Biegler das erste MGC-Team bildet. Der Vorjahressieger musste den Gesamtsieg in der Bundesliga Süd zwar der SG Arheilgen überlassen und hat in Nord-Sieger BGS Hardenberg-Pötter einen weiteren harten Konkurrenten, baut aber auf den Heimvorteil und die im vergangenen Jahr gezeigte Nervenstärke.

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Ohne Druck starten hingegen die zweiten MGC-Herren mit Silvio Krauss, Mark Harmening, Kilian Horn, Dominik Ullrich, André Szablikowski, Patrick Beringhausen, Miro Stoparic und Roman Kobisch. Das Team hat mit der Qualifikation für die Heim-DM sein Saisonziel bereits erreicht.

Anders als Steffi Blendermann, Nicole Gundert-Greiffendorf, Alice Kobisch und Selina Krauss. „Wir wollen uns den Titel zurückholen“, macht Kobisch für das Damen-Team eine klare Ansage, nachdem die Mainzerinnen in der vergangenen Saison zum ersten Mal nach zuvor drei Meisterschaften in Folge nicht auf dem obersten Podestplatz standen. Den erstieg der MGC Göttingen, der auch diesmal als Hauptkonkurrent der Mainzerinnen in dem Feld gilt, das nur aus vier Mannschaften besteht. Weshalb der DMV in einer Arbeitsgruppe auch am Rande der Meisterschaft überlegt, wie er gerade für Damen-Teams die Attraktivität wieder steigern kann.

Die Gastgeberinnen richten ihren Blick aber aktuell vor allem auf die Deutsche Meisterschaft mit dem Team und auch auf das Einzel. „Jede versucht, ihr bestes Spiel für die Mannschaft zu machen. Und wenn uns das gelingt, dann sind auch ein oder zwei von uns in den Einzeln vorne dabei“, ist Blendermann überzeugt.

Insgesamt kämpfen rund 100 Minigolferinnen und Minigolfer um die Titel. Seit Sonntag spielen sie im Training Bahn für Bahn, um den Weg zum Ass zu ertüfteln und aus der riesigen Anzahl von vorhandenen Bällen den jeweils perfekten zu finden. Und im Idealfall ab Mittwoch die 18 Bahnen mit 18 Schlägen zu absolvieren. Dabei werden die Sportler bisher vom Wetter verwöhnt. „Es ist warm, aber nicht drückend“, findet Marcel Noack. Dazu sind alle im Hartenbergpark gut vor der Sonne geschützt. „Durch die vielen Bäume hier ist das top“, sagt Nicole Gundert-Greiffendorf.

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Und so kam auch beim Eröffnungsabend niemand ins Schwitzen. Auch nicht Bürgermeister Günter Beck, der den symbolischen ersten Schlag ausführte. Auf den viele weitere in den nächsten Tagen im Hartenbergpark folgen werden.