TuS nicht mehr einzuholen

Konzentrierte Abwehrarbeit (hier der Doppelblock durch Johann Kirsch, links, und Artur Kramer) war einer der Garanten für den Gensinger Erfolg in der Landesliga.Foto: Dirk Waidner  Foto: Dirk Waidner

(wai). Mit einem 3:0 (25:20, 25:22, 25:12)-Auswärtssieg im Nachholspiel beim Aufsteiger VC Mainz sicherten sich die Volleyballer des TuS Gensingen endgültig die Meisterschaft...

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GENSINGEN. (wai). Mit einem 3:0 (25:20, 25:22, 25:12)-Auswärtssieg im Nachholspiel beim Aufsteiger VC Mainz sicherten sich die Volleyballer des TuS Gensingen endgültig die Meisterschaft in der Rheinland-Pfalz-Liga. Dass sich der TuS völlig verdient den Titel sicherte, zeigte sich gleich noch einmal im zweiten Spiel des Tages, in dem die Mainzer den Tabellenzweiten SG Kaiserslautern / Enkenbach mit 3:0 in die Schranken wiesen und selbst auf Rang drei der Tabelle kletterten. Dieses Ergebnis unterstrich noch einmal die Dominanz, mit der die Gensinger durch die Saison marschieren und in bislang 13 Spielen noch keinen einzigen Punkt abgaben. Drei Spiele vor dem Ende der Spielzeit beträgt ihr Vorsprung auf die Kaiserslauterer nun 14 Punkte, weshalb der Aufstieg in die Oberliga frühzeitig gefeiert werden durfte.

Nicht mitfeiern konnten die Nachwuchsspieler des TuS, die samt Trainer Manfred Reinhardt mit der U 18 des VC 2000 Bad Kreuznach bei der süddeutschen Meisterschaft antraten. Fürs Coaching sprang Ex-Trainer Christof Miszori ein, der zu Beginn des Spiels eine etwas holprige TuS-Leistung sah. „Der starke Block der Mainzer verhinderte, dass wir den nötigen Druck aufbauen konnten. So kamen wir nicht zum Punkten und lagen schnell mit 3:9 hinten“, berichtete Mannschaftssprecher Simon Liebelt. Doch als Lukas Adams für den TuS an den Aufschlag kam, legte er mit der Unterstützung einer starken Angriffsreihe eine Serie hin, mit der die Gäste 13:10 in Führung gingen, die sie nicht mehr abgaben. Auch im zweiten Durchgang musste vom 3:8 an erneut ein deutlicher Rückstand aufgeholt werden. Nach dem 22:22 brachten dann drei schöne Spielzüge drei Punkte für den TuS und das vorentscheidende 2:0. Im dritten Satz war der Widerstand der Mainzer gebrochen. Da machten die Gensinger mit 25:12 ganz sicher den Sack zu.

„Keiner von uns hätte gedacht, dass die Saison so verlaufen würde. Wir werden auch in den verbleibenden drei Spielen noch unser Bestes geben“, versprach Liebelt, dass die Runde konzentriert zu Ende gespielt wird. Nach dem letzten Auswärtsspiel in Neuwied am kommenden Samstag werden die Gensinger dann am abschließenden Heimspieltag am 26. März ab 15 Uhr im Bad Kreuznacher Gymnasium am Römerkastell auch mit ihren Fans den Titel feiern können.

TuS Gensingen: Adams, Kramer, Lambach, Liebelt, Ma. Stumm, Mo. Stumm, Kirsch, J. Reinhardt, Miszori.