Top-Tischtennis in Bingerbrück

Diya Parag Chitale kann gegen Berlin nicht mitwirken, muss zurück nach Indien. © Petra Steyer

Bundesliga-Damen der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim empfangen den Deutschen Meister aus Berlin.

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BINGEN/MÜNSTER-SARMSHEIM. Es ist das letzte Heimspiel für die Damen der TTG Bingen/Münster-Sarmsheim in der Hinrunde der Tischtennis-Bundesliga. Und ein besonderes noch dazu, denn es geht am Sonntag um 14 Uhr in der Sporthalle der Grundschule in Bingerbrück gegen den Deutschen Meister und Titelfavoriten ttc berlin eastside.

Die Berlinerinnen haben auch in dieser Saison mit 32 Partien in Meisterschaft, Pokal und Champions League wieder ein Mammutprogramm zu bewältigen. Manager Andreas Hain sagt zur Personalsituation: „Wir können nicht in jedem Bundesliga-Spiel mit der stärksten Mannschaft antreten.“ Vor der Saison hat sich das Team noch einmal im vorderen Paarkreuz mit Lee Ho Ching (China) und Elizabet Abrahamyan (Russland) verstärkt. Damit wurde der Abgang von Britt Eerland (Niederlande) kompensiert.

Lee Ho Ching, das verriet Andeas Hain, wird aller Voraussicht nach gegen die TTG zum ersten Mal eingesetzt werden. Möglicherweise wird auch das zwölf-jährige Top-Talent Josephina Neumann spielen. Sie kam schon in den Partien gegen Weil und Kolbermoor zum Einsatz. Gegen Weil und Böblingen hieß der Sieger ttc eastside, gegen Kolbermoor kassierte man die bisher einzige Niederlage. Berlins Manager – und da ist er sich mit seinem Binger Pendant Joachim Lautebach einig, sieht sein Team als Favorit.

Lautebach möchte mit seiner Mannschaft an die Begegnung vom vergangenen Sonntag in Schwabhausen anknüpfen, als man überraschend beide Punkte mit nach Hause nehmen konnte. Dabei gewann das hintere Paarkreuz mit Diya Parag Chitale (Indien) und Katerina Tomanovska (Tschechien) alle vier Matches. So wird es gegen Berlin allerdings nicht kommen, denn Chitale musste auf Anordnung des indischen Verbandes nach Hause fliegen.

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Für sie im Kader steht Karolina Mynarova. Die Vorgabe von Joachim Lautebach an seine Spielerinnen lautet: Anknüpfen an das letzte Wochenende und ein gutes Bild abgeben. Und das hoffentlich vor vielen Zuschauern, die sich auf hochklassigen Sport und eine Tombola beim letzten Heimspiel des Jahres freuen dürfen. Danach folgt für die TTG lediglich noch das Spiel in Kolbermoor am 18. Dezember.