Wepiwe und Co. mit passablem Auftritt mit Luft nach oben

Leichtathletik: Drei Nachwuchs-Asse aus dem Hochtaunus tragen beim Länder-Vergleichskampf das Trikot der Hessenauswahl.

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HOCHTAUNUS. Einen passablen Auftritt mit Luft nach oben hatte die Hessen-Auswahl beim Leichtathletik Länder-Vergleichskampf "Bayern, Württemberg, Hessen" der Altersklasse U16 im bayerischen Aichach. Bei den Jungs hatten die Gastgeber mit 119 Pukten ganz klar die Nase vorne. Dahinter folgte mit bereits größerem Abstand die Hessenauswahl (102 Pkt.) und dann Württemberg (75 Pkt.). Bei den Mädels siegte Württemberg (111 Pkt.) vor Bayern (102 Pkt.). Die hessischen Mädels mussten sich deutlich geschlagen mit dem dritten Platz (85 Pkt.) begnügen. In der Gesamtwertung blieb der Sieg in Bayern (221 Pkt.). Die Auswahl des Hessischen Leichtathletik-Verbandes kam auf 187 Zähler und hatte am Ende des Vergleiches damit ein winziges Pünktchen Vorsprung auf die Vertretung aus Württemberg.

Das Hessen-Trikot trugen in Aichach auch drei Nachwuchs-Asse aus dem Taunus. Nadjela Wepiwe von der TSG Wehrheim ging im Diskuswerfen in den Ring. Nach zwei ungültigen Versuchen gelang der W14erin dann ein Wurf auf 31,35 Meter, den sie in der nächsten Runde dann noch auf 33,08 Meter verbessern konnte. Ein gutes Resultat, kam die Wehrheimerin doch bis auf zehn Zentimeter an ihre Jahresbestleistung ran. Die beiden letzten Würfe waren aber erneut ungültig und Wepiwe belegte am Ende den vierten Platz.

Die volle Punktzahl im Diskuswerfen ging nach Hessen, denn Curry Brown (Eintracht Frankfurt) ließ hier nichts anbrennen. Sie ging mit ihrem ersten Wurf auf 41,00 Meter gleich in Führung und baute diese im zweiten Durchgang gleich auf hervorragende 42,34 Meter aus. Damit war die Eintrachtlerin die einzige Athletin mit einer "40er Weite" im Feld. Soraya Sprenger (TSV Gomaringen) hatte als Zweite mit 38,86 Metern bereits einen deutlichen Rückstand.

Gleich dreimal musste im "Josef-Bestler-Stadion" Anton Hinrichsen (M14) ran. Der Mehrkämpfer vom Königsteiner LV legte als Vierter mit 11,87 Sekunden über die 80 Meter Hürden los. Gut 60 Minuten später ging es dann mit den 100 Metern weiter. Hier zeigte die Stoppuhr mit 12,09 Sekunden (6.) eine neue Bestzeit an. Am Ende des Vergleichkampfes stand dann noch die Staffel über 4x100 Meter auf dem Programm. Hier agierte der KLVler als Startläufer. Das hessische Quartett erzielte mit 45,82 Sekunden eine solide Zeit hinter den dominierenden Jungs aus Bayern (43,27 Sekunden).

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In der Saison 2022 findet der Vergleichskampf wieder in Hessen, Austragungsort noch offen, statt. Dann können es beim "Heimspiel" ruhig ein paar Pünktchen mehr sein.