Rhein-Neckar Löwen wollen ins DHB-Pokal-Viertelfinale

Letzte Chance auf einen Titelgewinn für die Mannheimer: Gegner in Heidelberg ist Bundesliga-Konkurrent TVB Stuttgart.

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MANNHEIM. (bore). International sind die Rhein-Neckar Löwen in dieser Saison früh ausgeschieden, in der Handball-Bundesliga dümpeln die Mannheimer nur im Mittelfeld der Tabelle herum. Bleibt für das Team von Trainer Klaus Gärtner nur noch der DHB-Pokal als Chance, die Runde mit einem Titel abzuschließen. Am Mittwoch empfangen die Löwen im SNP-Dome in Heidelberg um 19 Uhr den Ligakonkurrenten TVB Stuttgart. Mit einem Sieg würden die Mannheimer ins Viertelfinale einziehen.

An das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften dürfte Gärtner keine gute Erinnerung haben. Nach der 30:35-Niederlage im Oktober in Stuttgart gab es mächtig Unruhe. Am Mittwoch wollen die Badener nun Revanche. Zuletzt gab es zwar eine Niederlage beim THW Kiel. Dennoch machte der Auftritt Mut. Vor allem Andy Schmid, der seine letzte Saison für die Löwen spielt, zeigte einen feinen Auftritt. Und der Schweizer will sich auch am liebsten mit einem Erfolgserlebnis aus Mannheim verabschieden. Noch zwei Siege, und die Löwen stünden in der Endrunde der besten Vier am 23. und 24. April in Hamburg.

Die Mannheimer werden wohl weiter ohne Torwart Andreas Palicka antreten. Palicka will den Klub am Saisonende verlassen. Ob der Schwede noch einmal für die Löwen aufläuft? Nico Katsigiannis und Mats Grupe bilden gegen Stuttgart das Torhütergespann. Rechtsaußen Patrick Groetzki kann wohl auch wieder mitwirken. Gegen Kiel fehlte er kurzfristig. Kapitän Uwe Gensheimer sollte eigentlich langsam herangeführt werden, musste aber gegen den THW schon voll ran.

In der Form des Spiels von Kiel sind die Löwen gegen den Liga-Drittletzten Favorit. Aber in dieser Saison sind die Mannheimer eher für negative als positive Überraschungen gut. 750 Zuschauer dürfen das Spiel in Heidelberg sehen.