Darmstadt unterliegt Kiel im Elfmeterschießen

aus SV Darmstadt 98

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Fußball-Zweitligist Holstein Kiel empfängt am Dienstag im Achtelfinale des DFB-Pokal im Holstein-Stadion Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98. Foto: Huebner/Frick

Der SV Darmstadt 98 verliert im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Holstein Kiel im Elfmeterschießen. Am Ende versagen Tim Skarke die Nerven.

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Kiel. Der SV Darmstadt 98 ist äußerst unglücklich im Achtelfinale des DFB-Pokal ausgeschieden. Nach Elfmeterschießen verloren die Lilienbei Holstein Kiel mit 7:8.Nach 90 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Den entscheidenden Strafstoß verschoss am Ende Mathias Honsak.

Fußball-Zweitligist Holstein Kiel empfängt am Dienstag im Achtelfinale des DFB-Pokal im Holstein-Stadion Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98.
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Darmstadts Trainer Markus Anfang hatte bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte kräftig die Rotationsmaschine angeworfen. Für Marvin Mehlem, Serdar Dursun, Nicolai Rapp, Tim Skarke und Patrick Herrmann standen Felix Platte, Tobias Kempe, Christian Clemens, Matthias Bader und vor allem erstmals seit langer Zeit auch wieder der Isländer Victor Palsson in der Startformation. Lukas Mai konnte trotz seiner jüngsten Nackenprobleme spielen, er bildete zusammen mit Immanuel Höhn die Zentrale in der Vierer-Abwehrkette.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams war erst ein paar Tage her – am 24. Januar gewannen die Kieler mit 2:0 in der Liga in Darmstadt. Und die Gastgeber gingen mit mächtig viel Selbstvertrauen in die Partie, hatten sie doch in der zweiten Pokalrunde Champions-League-Sieger Bayern München sensationell aus dem Wettbewerb geworfen (8:7 nach Elfmeterschießen). Doch auch die Lilien hatten sich in jener Runde formidabel geschlagen und Drittligist Dynamo Dresden dominiert (3:0).

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Das Spiel begann mit einem Feuerwerk – hinter der Gegentribüne zündeten KSV-Fans ein beeindruckendes Schauspiel. Und die Lilien nahmen sich daran ein Beispiel, schon nach 46 Sekunden flog die Kugel erstmals in Richtung Kieler Tor, doch der ehemalige Kieler Mathias Honsak verzog. Auf der Gegenseite stand Fabian Reese bei einem Konter nicht im Abseits, doch sein Heber flog übers Tor (2.).

Honsak war in der Anfangsphase überall zu finden – er brannte wie selten zuvor. Der Österreicher war an nahezu allen Aktionen beteiligt – und er hatte riesiges Pech, dass sein Schuss aus 18 Metern Torentfernung an den rechten Pfosten klatschte (9.). Ein ganz starker Beginn des SV 98. Die Gastgeber fingen sich jedoch. Jae Sung Lee schickte Reese – doch Lilien-Keeper Marcel Schuhen war schneller und klärte (16.).

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Die Lilien zogen sich zurück – was Holstein nach und nach besser ins Spiel kommen ließ. Gefährlich wurde das erst einmal nicht, weil die letzte Konsequenz fehlte. Und weil die Darmstädter bis auf wenige Ausnahmen gut standen. Nach vorne tat sich bei den Lilien freilich kaum noch etwas – solch eine Partie nennt man gemeinhin „ausgeglichen ohne große Chancen auf beiden Seiten“. Oder gerne auch „intensiv und umkämpft“.

Nach der Pause ging es erst einmal drunter und drüber im Lilien-Strafraum – letztlich schnappte sich Schuhen den Ball vor Janni Serra (47.). Auf der Gegenseite setzte Honsak ein Ausrufezeichen, als er sich über den halben Platz dribbelte, dann aber zu hoch abschloss (56.).

Doch dann pennten gleich mehrere Lilien, die zudem viel zu hoch standen. Reese schlug aus der eigenen Hälfte einen langen Ball auf Serra, der entwischte Immanuel Höhn und schloss ganz cool zur Kieler Führung ab (58.). Die Lilien hätten das fast umgehend repariert: Honsak setzte sich links durch, passte quer auf Tobias Kempe – doch der kam aus kurzer Distanz nicht richtig an den Ball (61.).

Die Gastgeber blieben dran, und sie hätten fast das 2:0 markiert. Serra lief auf der rechten Seite allen davon, sein Querpass landete bei Reese – und dessen Schuss am Außennetz (67.). Da hatten die Lilien Glück, dass sie im Spiel blieben. Die versuchten es derweil mit hohen Bällen, was gegen die konzentrierte Kieler Abwehr ein recht aussichtsloses Unterfangen war. Doch Anfangs Wechsel fruchteten. Unter anderem brachte er nach 82 Minuten Dursun für Platte – und der traf vier Minuten später aus der Drehung zum 1:1 (86.). Das nennt man dann wohl einen Traumeinstand – und Trainer Anfang hatte alles richtig gemacht. Skarke hatte in der Nachspielzeit gar den Sieg auf dem Kopf, doch er verzog.

Es ging in die Verlängerung – und vor der rief Anfang seine Spieler zur Konzentration auf. „Das Spiel wird hier entschieden!“, rief er den Akteuren im Kreis zu – und deutete mit seinen Fingern mehrfach auf seine Stirn. Es ging weiter hin und her: Dursun scheiterte an Holstein-Keeper Ioannis Gelios (96.), auf der Gegenseite köpfte Simon Lorenz auf das Tornetz (98.). Seung-ho Paik näherte sich noch einmal dem Kieler Tor an – drüber (103.). Dursun hatte nach 109 Minuten nach Paik-Flanke das 2:1 auf dem Kopf – drüber. Und so mussten die Akteure ins Elfmeterschießen – mit dem besseren Ende für Kiel.

Holstein Kiel: Gelios – Dehm, Wahl, Lorenz, Kirkesov – Meffert (120. Arslan), Lee, Mühling (76. Hauptmann), Bartels, Reese (80. Porath) – Serra. SV Darmstadt 98: Schuhen – Bader, Höhn, Mai, Holland – Palsson (82. Rapp), Schnellhardt (73. Mehlem) – Clemens (73. Skarke), Kempe (82. Paik), Honsak – Platte (82. Dursun). Schiedsrichter: Sören Storks (Ramsdorf), Tore: 1:0 Serra (58.), 1:1 Dursun (86.), Elfmeterschießen: Gelios pariert gegen Mehlem, Schuhen pariert gegen Wahl, 0:1 Dursun, 1:1 Arslan, 1:2 Holland, 2:2 Serra, 2:3 Mai, 3:3 Porath, 3:4 Paik, 4:4 Lee, 4:5 Höhn, 5:5 Bartels, Gelios pariert gegen Honsak, Schuhen pariert gegen Hauptmann, 5:6 Rapp, 6:6 Kirkeskov, Skarke schießt neben das Tor, 7:6 Lorenz, Zuschauer: 0.