TuS Marienborn will auf Rang zwei überwintern

"Es gibt kein Jammern" sagt TuS-Coach Ali Cakici trotz dünner Personaldecke vor dem Duell mit Steinwenden. © hbz/Kristina Schäfer

Der Mainzer Verbandsligist ist beim Jahresabschluss gegen den SV Steinwenden gefordert - ein Spiel, das bislang für Spektakel stand.

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MAINZ. Eigentlich hatte sich Ali Cakici auf ein Fernduell mit dem SC Idar-Oberstein um Verbandsliga-Rang zwei gefreut, doch das fällt am letzten Spieltag vor der Winterpause aus (siehe Infokasten). Daher gilt es am Sonntag (14.30 Uhr), den, so der Trainer der TuS Marienborn, "Idar-Oberstein-Besieger" SV Steinwenden zu schlagen und somit ein Polster aufzubauen. Rang zwei ist für Cakici ein veritables Saisonziel, es zu erreichen brächte eine Teilnahme an den Aufstiegsspielen mit sich. Auf genau diesem Wege packte die TuS unter Cakici 2018 den direkten Wiederaufstieg.

Marc Beck, Philipp Schrimb und Joshua Klüber fehlen, Nils Letz kehrt zurück. "Wir haben eine dünne Personaldecke, kriegen aber eine top erste Elf hin und haben auch zwei, drei richtig gute Einwechsler", blickt Cakici optimistisch voraus. Zudem stünden weitere gute, fitte Leute aus der Zweiten parat. "Es gibt kein Jammern." Im Erfolgsfall würde sich ein Kreis schließen, zum Saisonstart gewann die TuS bei den Pfälzern 2:1 - untypisch für dieses Duell, das fast immer die Marienborner gewinnen, mit im Schnitt 3,4:2,4 Toren. Es gibt also gute Chancen auf Spektakel. "Der Gegner hat eine sehr gute Offensive und eine Defensive, die gemeinsam etwas kann", blickt Cakici auf eine knifflige Aufgabe gegen den Fünften voraus.

Nach dem Spiel wird die TuS direkt pausieren, von der Weihnachtsfeier nächstes Wochenende abgesehen. "Wie es dann weitergeht, machen wir wieder nach Bauchgefühl", kündigt Cakici an, "wenn die Jungs sich melden und spielen wollen, werden wir auch Anfang Januar schon zwei Einheiten die Woche anbieten. Wir wollen mit Freuden in die Vorbereitung gehen und etwas Handfestes verteidigen können."