TuS Marienborn nach 1:1 gegen Spitzenreiter unzufrieden

Lirion Aliu (rechts, in einem Bild aus der vergangenen Saison) trifft gegen Zeiskam, vergibt aber auch einen Elfmeter. Archivfoto: Michael Wolff/FuPa

Eine Reihe von Großchancen inklusive eines Elfmeters hat die TuS Marienborn gegen Jahn Zeiskam vergeben. Trainer Cakici sieht einen Grund dafür in der personellen Situation.

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MAINZ. (tor). Das dritte sieglose Verbandsliga-Spiel in Serie hätte nicht sein müssen aus Sicht der TuS Marienborn. „Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, betont Fußball-Trainer Ali Cakici. Anders als im vorigen Heimspiel, dem torlosen Remis gegen Kandel, gab es beim 1:1 (1:1) gegen Spitzenreiter Jahn Zeiskam reichlich Gelegenheiten, den Dreier einzutüten. Lirion Aliu setzte zwar einen Heber herrlich aus seitlich versetzter Position in die Maschen (14.), hatte zu diesem Zeitpunkt aber auch schon einen Elfmeter vergeben (5.). „Wir hatten drei weitere Riesen-Torchancen“, sagt Cakici, „wir müssen zumindest 2:0 führen.“ Stattdessen taten sich hinten plötzlich Lücken auf. Dreimal wurde ein Pfälzer per langem Ball freigespielt, die dritte Eins-gegen-Eins-Situation mit Keeper Jannik Reinländer verwertete Christoph Wörzler (25.). In der Folge war Zeiskam bis zum Seitenwechsel das stärkere Team, ehe die Marienborner das Heft wieder in die Hand nahmen. Nur sprangen gegen kompakt stehende Gäste weniger klare Abschlüsse heraus. Aliu grätschte den Ball nach Alexander Rimoldis Hereingabe ans Außennetz, Lukas Hardens Heber landete auf dem Tor.

„Wir haben nichts mehr zugelassen“, betont Cakici, „zufrieden ist was anderes.“ Es fehle, zumal ohne Dennis Ritz, an Speed am Flügel. Auch Mateo Trapp im zentralen Mittelfeld wird derzeit schmerzlich vermisst. „Für die großen Dinge brauchen wir alle Mann an Bord“, sagt Cakici.

TuS Marienborn: Reinländer – Letz, Beck, Moser, Rimoldi – Harden, Melament – Hofmann (35. Breier), Freisler, Hoti (60. Abdulrahman) – Aliu (85. Fakovic).