SV Gonsenheim erfüllt sich einen großen Wunsch

Endlich mal wieder ein Verbandspokalsspiel am Wildpark. Der 2:0-Sieg beim SV Steinwenden macht das für die Mainzer im Viertelfinale möglich.

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MAINZ. (tor). Der SV Gonsenheim darf sich auf sein erstes „richtiges“ Verbandspokal-Heimspiel seit acht Jahren freuen. Durch den 2:0 (1:0)-Sieg bei Verbandsligist SV Steinwenden tanzt der FV Dudenhofen, Zweiter der Oberliga-Parallelstaffel, am 1. Dezember zum Viertelfinale am Wildpark an. Der SVG setzte seine Eigengewächse-Festspiele fort – mit zwei herrlichen Distanzschüssen aus 20 und mehr Metern. Luan Barroso Rennstich zielte mal wieder genau in den Winkel (40.), Luca Dietrich flach ins Eck (71.). Es waren das siebte und achte Pflichtspiel-Tor eines selbst ausgebildeten Spielers am Stück.

Basis des Gonsenheimer Erfolgs war eine lückenlose Abwehrleistung. Die bestmögliche, aktuell verfügbare Startelf ließ nur eine Doppelchance zu, die Tobias Edinger entschärfte. „Nach einer halben Stunde haben wir das Zepter in die Hand genommen und den Gegner mehr und mehr in seine Hälfte gedrückt“, sagt Trainer Anouar Ddaou. Spätestens als Steinwendens Aaron Valentini die Ampelkarte sah (63.), häuften sich die Chancen, sodass ein höherer Sieg drin war. Die Gonsenheimer gingen die Partie seriös an, gerieten kaum einmal in Bedrängnis. „Ich bin mit der Leistung hoch zufrieden“, lobt Ddaou.

SV Gonsenheim: Edinger – Juricinec, Gündüz, Jindra (80. Kömesögütlü), Zeghli – Dietrich, Yilmaz (73. Nakamura), Yilma – Barroso (86. Gagliardi), Bienek, Rodwald.