Fußball: „Dumme Gegentore“ ärgern VfB-Trainer

Beim Hessenligisten VfB Ginsheim gibt es Verbesserungspotenzial, aber Trainer Melunovic ist nicht unzufrieden mit dem Testspiel gegen Bad Vilbel.

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GINSHEIM. Wo steht der VfB Ginsheim leistungsmäßig in dieser Frühphase der Vorbereitungszeit? Eine erste Standortbestimmung bot dem Fußball-Hessenligisten ein Testspiel gegen den FV Bad Vilbel. Mit 2:2 (1:2) endete am Mittwochabend die Begegnung mit dem Ligakonkurrenten, der wie der VfB in der Abstiegsrunde um den Klassenerhalt kämpft.

VfB-Trainer Ermin Melunovic, der 22 Spieler einsetzte, war nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. In Anspielung auf die aus Ginsheimer Sicht unbefriedigenden Vorrundenspiele gegen die Wetterauer (0:2, 0:1) sagte er: „Es war gut für die Jungs, dass sie nach zwei Niederlagen jetzt ein Erfolgserlebnis hatten.“ Gleichwohl sah Melunovic noch Verbesserungsbedarf. Nach dem Führungstor von Alexander Scholz (22.) kassierten die Ginsheimer „zwei wirklich dumme Gegentore“, so der Trainer. Bei diesen Treffern war das Zusammenwirken des VfB-Defensivverbunds nicht optimal, was Takahiro Okuno (26.) und der ehemalige Ginsheimer Oliver Kovacic (39.) bestraften. Diesem Rückstand lief der VfB lange hinterher, bis Gioele Fiandaca (85.) zum 2:2 traf.

In seinem nächsten Testspiel tritt der VfB an diesem Sonntag (14 Uhr) beim FC Basara Mainz an. Die Begegnung mit dem Verbandsligisten wird auf dem Kunstrasenplatz in der Mainzer Albert-Schweitzer-Straße angepfiffen.