Fontana Finthen bringt sich mit Gelb-Rot um Siegchance

Nach 16 Minuten steht der Landesligist gegen Gimbsheim nur noch mit zehn Fußballern auf dem Platz. Zudem läuft bei den Mainzern nach vorne wenig zusammen.

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FINTHEN. (nia). Ein Platzverweis nach nur sechzehn Minuten erwies sich für Fontana Finthen beim 0:2 (0:2) im Landesliga-Heimspiel gegen den SV Gimbsheim als früher Genickbruch. Spielmacher Yannik Hochhaus spitzelte nach einem Foul den Ball weg, wodurch er sich innerhalb von Sekunden zwei Gelbe Karten und damit einen Platzverweis einhandelte. Da stand es bereits 0:1, weil die Gäste zwei Minuten zuvor ihre erste Chance direkt verwandelten. Nach einem schwerwiegenden Fehlpass im Finther Aufbauspiel hatte Gäste-Kapitän Sebastian Schulz leichtes Spiel und schob unbedrängt ein.

Zu zehnt agierte Finthen mit viel Wut im Bauch und verstrickte die Gäste immer wieder in intensive Mittelfeld-Zweikämpfe. Trotzdem musste die Fontana kurz vor der Halbzeit noch ein weiteres Gegentor hinnehmen.

In Halbzeit zwei bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild. Gimbsheim kontrollierte die Partie, während Finthen auch aufgrund der Unterzahl zumeist mit Defensivarbeit beschäftigt war. Dass sich Patrick Hochhaus und Emilio Doleschny kurz vor Schluss in aussichtsreicher Position gegenseitig behinderten, war sinnbildlich für den unglücklichen Nachmittag des Aufsteigers.

Fontana-Trainer Marvin Dollmann konnte seiner Mannschaft trotz der Niederlage keinen Vorwurf machen. „Der frühe Platzverweis war natürlich spielentscheidend. Für mich war die Entscheidung überzogen. Wie wir aber nach diesen Tiefschlägen reagiert haben, macht trotzdem mich unglaublich stolz. Leider wurde unser Kampf nicht mit Punkten belohnt.“

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Fontana: Motz, Neufang, Schimmer, Charisse, Gyamfi-Kumanin (46. Doleschy), Geßner, Y. Hochhaus, P. Hochhaus, Abdollahsagha (73. Lagrini), Klein (77. Arslan), Jaatit (62. Coban).