Duell der Gegensätze: TuS Marienborn reist nach Rüssingen

Marienborn-Coach Ali Cakici bevorzugt eine gewachsene Team- und Clubkultur. Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer

Die einen (Marienborn) setzen auf eine gewachsene Teamkultur, die anderen (Rüssingen) setzen auf eine Brasilianer-Ansammlung. Am Samstag kommt es zum direkten Duell.

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MAINZ. Der Weg ist das Ziel für die TuS Marienborn, die Samstag (17 Uhr) im Duell der heiß gehandelten Aufstiegskandidaten der Fußball-Verbandsliga bei TuS Rüssingen antritt. Zum einen inhaltlich, denn nachdem es bislang gelungen ist, die Abwehr dicht zu machen und Konter zu vermeiden, soll nun das Offensivspiel belebt werden. „Uns fehlt die Tiefe, weil alle das Gleiche machen, entweder sie laufen alle weg oder sie kommen alle entgegen“, sagt Trainer Ali Cakici. „Die Asymmetrien, die eine Abwehr auseinanderziehen“, will er mit Videoclips veranschaulichen. Und zum anderen grundsätzlich, denn die gewachsene Team- und Clubkultur der Marienborner ist ein Gegenentwurf zur Brasilianer-Ansammlung in der Pfalz. Viel individuelle Stärke und Aggressivität, aber kaum Struktur nimmt Cakici bei den Gastgebern wahr, an deren genereller Herangehensweise der 54-Jährige kein gutes Haar lässt.