Boulghalegh: Die sind hinten anfällig

Für Ginsheims Coach ist in Ober-Roden „alles drin“. Dersim Rüsselsheim erwartet ohne Halilovic den FV Bad Vilbel.

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GINSHEIM/RÜSSELSHEIM. (dirk). Im Hinspiel, am dritten Spieltag, kamen die Verbandsliga-Fußballer des VfB Ginsheim ihrem ersten Saisonsieg erstmals nahe. Sie schossen so viele Tore wie auch nachher nicht in dieser Saison. Und sie führten mit 3:2. Weil die Blau-Weißen aber in der Defensive patzten, reichte es nur zu einem 3:3 gegen Germania Ober-Roden. Am Sonntag (14 Uhr) also gastiert der immer noch sieglose VfB beim Tabellensiebten aus Rödermark.

Trainer Abdelkader Boulghalegh hat Germania-Stürmer Marco Christophori-Como im Blick, den Mann, der im Hinspiel alle drei Tore geschossen hat – und der die Torjägerliste mit 17 Treffern anführt. Boulghalegh sieht aber auch, dass die Ober-Rodener 42 Gegentore kassiert haben. Nur drei Teams dieser Liga, darunter der VfB, haben einen schlechteren Wert. „Die sind hinten anfällig“, erklärt der Coach: „Das bedeutet, es ist alles drin für uns.“

Boulghalegh sieht ob der Unentschieden zum Rückrundenstart gegen die TS Ober-Roden und Spvgg Neu-Isenburg (jeweils 1:1, zwei Teams, gegen die der VfB das erste Spiel verlor, „einen positiven Trend“ für die Seinen: „Jetzt gilt es, daran anzuknüpfen, aber diesmal einen Sieg daraus zu machen.“ Gehandicapt ist der VfB, weil einige Spieler krankheits- oder berufsbedingt zuletzt nicht oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Dennis Nemeth fällt wegen einer Oberschenkelzerrung aus.

Ligarivale SV Dersim Rüsselsheim muss im Heimspiel am Sonntag um 14 Uhr gegen den FV Bad Vilbel im Angriff auf Dennis Halilovic verzichten. Er hatte am vergangenen Wochenende bei der 1:2-Heimniederlage gegen Rot-Weiß Darmstadt am Ende die Rote Karte gesehen – für Trainer Hakan Karakoc eine strittige Entscheidung. Dabei ist Halilovic auch für das letzte Spiel des Jahres am 11. Dezember in Seligenstadt gesperrt.

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Außerdem fällt Serhat Yildiz weiter verletzt aus. „Und wir haben Schichtarbeiter, die diese Woche kaum trainiert haben“, bedauert Karakoc, der wohl mindestens einen Spieler aus der zweiten Mannschaft dazunehmen wird. „Aber wir lassen die Köpfe nicht hängen“, betont der Dersim-Coach. „Gegen Bad Vilbel müssen wir mit der gleichen guten Einstellung wie gegen Darmstadt reingehen. Dann ist was drin.“ Während Dersim als Tabellenletzter bereits 16 Punkte vom Relegationsplatz entfernt ist, steht auch der FV auf einem Abstiegsplatz (14.).