Bezirksliga Nord: TuS Marienborn II siegt im einzigen Spiel

In der Bezirksliga Nord gibt es nur wenig Fußball zu sehen. Kurzfristig ruht der Ball auch in Klein-Winternheim. Foto: hbz/Jörg Henkel

Liga fällt fast komplett Corona zum Opfer. TuS übernimmt nach Sieg beim FSV Oppenheim die Tabellenspitze.

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MAINZ. (MIH). Coronabedingtes Rumpfprogramm in der Nord-Staffel der Fußball-Bezirksliga Rheinhessen: Nach dem Duell TSV Zornheim gegen SVW Mainz – neuer Termin ist Donnerstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr – fiel auch Partie zwischen Klein-Winternheim und Nierstein dem Virus zum Opfer. „Wir haben zwei Corona-Verdachtsfälle, bei denen bislang noch keine Test-Ergebnisse vorliegen“, teilte Klein-Winternheims Spielausschuss Niclas Himioben am Sonntagvormittag auf AZ-Anfrage mit. „Ein neuer Termin steht noch nicht fest.“ In der einzigen verbliebenen Begegnung des Wochenendes gewann die Marienborner Verbandsliga-Reserve beim bislang ungeschlagenen FSV Oppenheim mit 1:0 – und verdrängte die Weisenauer ob des besseren Torverhältnisses vom Platz an der Sonne.

FSV Oppenheim – TuS Marienborn II 0:1 (0:0). – Das Tor des Tages markierte Moritz Breier in der 75. Minute. „Ein gutes, offenes Bezirksligaspiel von zwei Topmannschaften“, kommentierte Oppenheims Spielertrainer Marco Streker. „Lange sah es nach einem 0:0 aus, aber mit einem Sonntagsschuss kurz vor Schluss haben die Gäste das Ding entschieden. Wir sind extrem stolz auf unsere Mannschaft, weil wir 40 Minuten in Unterzahl alles wegverteidigt haben und die Riesenchance mit einem vergebenen Elfmeter liegen gelassen haben.“ Patric Masche scheiterte in der 70. Minute vom Punkt an TuS-Keeper André Ringelstein. Zuvor hatte Ringelstein laut Streker eine Tätlichkeit begangen, dafür aber nicht die Rote Karte gesehen. „André wollte das Spiel schnell machen, als sich ein Oppenheimer absichtlich in den Weg gestellt hat“, bestätigte TuS-Coach Timm Beltz. „André wollte ihn wegschieben – und hat ihm dann halt so ins Gesicht geschlagen.“ Rot statt nur Gelb wäre laut Beltz durchaus möglich gewesen. Streker selbst war in der 50. Minute mit der Ampelkarte vom Platz geflogen.