Basara-Spieler nach WM-Partie mit Autokorso zum Training

Das Team des FC Basara.

Das gemeinsame Fernsehschauen endete für die japanischen Spieler des FC Basara Mainz mit großer Freude. Jetzt liegt der Fokus auf dem Spiel gegen den FC Speyer.

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Mainz. Jeweils ein Heimspiel haben die Mainzer Verbandsliga-Fußballteams vor Weihnachten noch vor der Brust. Während die TSG Bretzenheim am Sonntag gegen Kellerkind TuS Steinbach (15.30 Uhr) Abstand zur Abstiegszone aufbauen will, verabschiedet sich die TuS Marienborn erst nächsten Sonntag gegen Steinwenden in die Winterpause. Vorher geht es an diesem Sonntag (14.30 Uhr) beim FK Pirmasens II darum, den Anschluss nach oben zu halten. Bereits an diesem Samstag (15 Uhr) hat es der FC Basara Mainz mit Schlusslicht FC Speyer zu tun.

Der Oberliga-Absteiger wurde auf den letzten Rang durchgereicht und hat doch sportlich einen besseren Ruf, als es das Tabellenbild nahelegt. Bretzenheim und Basara mussten sich in der Hinrunde mit einem 0:0 in der Domstadt begnügen, die TuS mühte sich mehr schlecht als recht zum 2:1-Erfolg. „Klar wollen wir um die drei Punkte spielen, aber einfach wird das nicht“, mahnt Basara-Coach Takashi Yamashita, wohl wissend, dass die Vorderpfälzer auf dem ganzen Platz gern die Zweikämpfe suchen. Doch sie haben auch Mitte September letztmals gewonnen, zuletzt sechsmal verloren und dabei massenhaft Gegentore gefangen.

15 Spieler füllten am Mittwochnachmittag Yamashitas Wohnzimmer, um das deutsch-japanische WM-Duell zu schauen. Im zumindest emotionalen Autokorso ging es für den größeren Teil dann auf den Trainingsplatz, wo auf eine Reproduktion der Partie im Abschlussspiel verzichtet wurde. Schließlich ist die Team-Chemie gerade prima, fünf in aller Regel knapp erkämpfte Siege aus sieben Spielen bringen Zutrauen. Im Ringen mit dem Sicherheitsdenken, das Yamashita bei seinen Landsleuten ausmacht, ist der Chefcoach zuletzt deutlich vorangekommen. Zudem kehren immer mehr Verletzte zurück. „Wir brauchen immer Zeit, um uns zu finden. Aber jetzt kombinieren wir immer besser miteinander“, betont der 37-Jährige. Japaner mit Deutschen, Deutsche mit Japanern.