Kolumne von Eric Scherer: „Wir stehen zusammen“

aus 1. FCK

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Er beleuchtet das Geschehen rund um den Betzenberg: Eric Scherer. Foto/Grafik: Scherer/Wilinski

Wie die Hilfsangebote des 1. FCK in Zeiten von Corona laufen und wie die Stimmung bei der "Zukunftsinitiative FCK" ist: Unser Kolumnist Eric Scherer im Gespräch mit Gero Scira.

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KAISERSLAUTERN. „Wir wollen zeigen, dass wir als Verein auch in schweren Zeiten für unsere Fans und Mitglieder da sind“, formuliert es Gero Scira, Vorstandsmitglied des 1. FC Kaiserslautern e.V. Seit einer Woche bietet der FCK Menschen in der Region, die während der Corona-Krise ihre Wohnung nicht verlassen können, eine Einkaufshilfe an.

Wie wird sie angenommen? Ich habe mal nachgefragt. Initiator Gero Scira ist auch Mitglied des vor kurzem neu formierten Vereinsvorstands und treibende Kraft der „Zukunftsinitiative FCK“ ist, die sich vergangene Woche erstmals im Rahmen einer Videokonferenz mit den ihr angehörenden Basis- und „Herz der Pfalz“-Partnern austauschte.

Gero, Euer Hilfsangebot besteht jetzt eine Woche. Wie läuft’s?

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Zu unserer eigenen Überraschung sind wir gar nicht mal überrollt worden. Entweder haben wir unser Angebot nicht gut genug beworben – oder aber, die bereits existierenden Nachbarschaftshilfen funktionieren landauf, landab besser, als viele es von uns Deutschen erwartet haben, was mich natürlich auch sehr freut. Für unsere Aktion heißt das im Klartext: Wir haben noch Kapazitäten frei. Es braucht sich niemand zu scheuen, unsere Einkaufshilfe in Anspruch zu nehmen.

Und wie funktioniert das genau?

Wir nehmen täglich von 10 bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer 0631-31881109 Lebensmittelbestellungen entgegen, und das bis zu einem Warenwert von 50 Euro. Diese liefern wir von Montag bis Freitag zwischen 10 und 16 Uhr aus. Die Warenübergabe geht kontaktfrei vonstatten, das heißt, wir bringen die Lebensmittel an die Haustür, wo der Kunde den zu zahlenden Betrag in einem Umschlag hinterlegt hat. Auch alle anderen einzuhaltenden Hygienevorschriften befolgen unsere Fahrer exakt. Sie haben sich vor der Aktion bei ihren Ärzten darüber eingehend informiert.

Um es nochmal klar zu sagen: Das Angebot gilt nicht nur für FCK-Mitglieder?

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Nein. Jeder kann sich melden. Insbesondere Angehörige sogenannter Risikogruppen, also Menschen mit Vorerkrankungen, die ihre Wohnung ja unter keinen Umständen verlasen sollen, oder ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Natürlich wollen wir mit unserer Aktion in erster Linie unseren Mitgliedern und Fans zeigen, dass wir auch in schweren Zeiten für sie da sind. Auch mit der „Betze hilft“-Aktion von FCK-Aktivist Frieder Mathis sowie mit dem ebenfalls unterstützenden Internetportal „Der Betze brennt“ sind wir bestens vernetzt, auch von denen wäre sofort jemand zur Stelle, wenn wir überlastet wären. Du siehst, wir leben das, was schon immer die DNA dieses Vereins geprägt hat: Wir stehen zusammen.

Ganz konkret: Wen setzt Ihr als Fahrer ein?

Den Job haben Daniel Heinen, der Fahrer unseres Nachwuchsleistungszentrums, sowie unser Scout Marius Frenzer übernommen. Bei Bedarf kommt auch unser Pressesprecher Stefan Roßkopf zum Einsatz. Aber auch der Vereinsvorstand setzt sich ans Steuer, wenn Not am Mann ist. Als Fahrzeuge benutzen wir die des NLZ, die zurzeit ja leider stillstehen.

Das vollständige Interview lesen Sie unter www.blogvierzwei.de