Mainz 05: Sandro Schwarz und Rouven Schröder harmonieren prächtig

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Harmonieren derzeit prächtig: 05-Trainer Sandro Schwarz (links) und 05-Sportvorstand Rouven Schröder. Foto: Martin Hoffmann  Foto: Martin Hoffmann

Rouven Schröder spricht Sandro Schwarz vor dem Pflichtspiel-Debüt des Trainers im DFB-Pokal am Samstag (15.30 Uhr) beim Lüneburger SK ein dickes Lob aus. Auch die beiden...

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MAINZ. Die Wände in der Haupttribüne des Bruchwegstadions sind dünn. Die Büros im Nachwuchsleistungszentrum liegen nahe beieinander. Auch die Arbeitsplätze von Sandro Schwarz und Rouven Schröder. „Da hört man schon einmal das eine oder andere Wort“, lächelt der Sportvorstand des FSV Mainz 05. Sandro Schwarz ist eben ein authentischer Typ. Immer für einen Spaß und einen Lacher zu haben. Aber Schwarz ist eben auch ein akribischer Arbeiter.

Deshalb ist Schröder nach wie vor davon überzeugt, dass der 38-Jährige genau der richtige Mann am richtigen Ort ist. Seit der Beförderung von Schwarz im Mai sei er in vielen Dingen bestätigt worden, sagt Schröder. Schwarz sei die Aufgabe mit Emotionalität, Offenheit und Mentalität angegangen. „Und es ist schön zu sehen, wie schnell die Mannschaft ihn aufgesogen hat und seine Abläufe versucht, zu verinnerlichen.“ Ein dickes Lob des Sportchefs vor dem Pflichtspiel-Debüt des Trainers im DFB-Pokal am Samstag (15.30 Uhr) beim Lüneburger SK. Zwischen Schwarz und Schröder passt kein Blatt Papier. Sportlich und menschlich liegt das Duo auf einer Wellenlänge. Aber auch die beiden Co-Trainer Michael Falkenmayer und Jan-Moritz Lichte hätten sich bestens eingefügt. „Die ergänzen sich alle sehr gut. Das hat Hand und Fuß“, sagt Schröder. Beste Voraussetzungen vor dem Start. Deshalb ist Schröder auch „guter Dinge“, dass die 05er die in den vergangenen Wochen unter Schwarz erarbeiteten Inhalte beim Regionalligisten umsetzen werden. „Das ist schließlich auch eine Möglichkeit, sich mit einem guten Auftritt für die Startelf und den Kader gegen Hannover zu qualifizieren“, richtet der Sportdirektor seinen Blick auch schon auf den Bundesliga-Auftakt am 19. August.

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Fortschritte gegen Regionalligisten auf den Platz bringen

Doch davor stehen erst einmal die mindestens 90 Minuten gegen Lüneburg. Schwarz hofft, dass sein Team die in der Endphase der Vorbereitung gezeigten Fortschritte gegen den Regionalligisten auf den Platz bekommt. „Wenn ich mir das erste Testspiel gegen Aachen und die letzte Partie gegen Enschede anschaue, waren das schon riesige Unterschiede“, sagt der 05-Trainer. Mannschaftstaktisch, im Spielaufbau, in der Arbeit gegen den Ball – „wir haben uns in eine gute Verfassung gebracht“, sagt Schwarz.

Allerdings können sich die 05er auf eine ordentliche Gegenwehr einstellen. So sagte Ole Springer, Torwart des Lüneburger SK, in der Allgemeinen Zeitung Uelzen: „Ich spüre einen Geist in der Mannschaft, dass es möglich ist.“ Für den Underdog ist es ohne Zweifel das Spiel des Jahres. Für die 05er ist es der Pflichtspielauftakt, den sie mit einem Pflichtsieg meistern wollen. Sonst könnte es im Büro im Bruchwegstadion wieder laut werden. Aber aus anderen Gründen.