„Glücklicher Punkt“: Stimmen zum Spiel Frankfurt gegen Düsseldorf

aus Eintracht Frankfurt

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Düsseldorfs Andre Hoffmann (links) und Frankfurts Goncalo Paciencia in Aktion. Foto: dpa

Im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf konnte Eintracht Frankfurt nicht an die Leistung der letzten Wochen anschließen und ist froh über einen Punkt. Die Stimmen zum Spiel.

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DÜSSELDORF. Adi Hütter (Trainer Eintracht): „Einfach zusammenzufassen, es war ein absolut glücklicher Punkt, damit bin ich zufrieden. Die Leistung war nicht gut, Düsseldorf hat ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht durch die neuen Impulse. Das hatte auch ein großen Teil mit uns zu tun, wir haben schlecht umgeschaltet, haben keine Ruhe ins Spiel gebracht. Für uns ist es wichtig, dass wir auch einen Punkt mitnehmen, wenn wir schlecht spielen. Über die Leistung lege ich heute den Mantel des Schweigens. Über einiges aber muss geredet werden.“

Uwe Rösler (Trainer Fortuna): „Das erste Spiel in der Bundesliga hat mich sehr gefreut. Es hat mich noch mehr gefreut, wie wir das Spiel begonnen haben. Auch über die Zuschauer, sie haben der Mannschaft Selbstvertrauen und Sicherheit gegeben. Wir haben toll den Matchplan umgesetzt gegen sehr, sehr gute Eintracht. Ich hatte mir Feuer und Eis gewünscht, das Eiskalte haben wir aber nicht gezeigt in der Schlussphase. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.“

Bruno Hübner (Manager): „Da gibt es nichts schön zu reden, das war von unserer Seite kein schönes Spiel. Vieles was wir zuletzt gezeigt hatten, haben wir heute vermissen lassen. Gravierend war, dass wir viel zu schnell die Bälle wieder hergeben haben, viele Fehlpässe gespielt haben, kein Kombinationsspiel hatten, das kann nicht unser Anspruch sein. Aber mit den sieben Punkten aus den drei Spielen sind wir dennoch zufrieden.“

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Kevin Trapp: „Ich hoffe, dass sich nun alle ärgern. Das war nicht ausreichend, was wir heute gemacht haben. Was wir in den letzten beiden Spielen hervorragend gemacht haben, haben wir heute wieder vermissen lassen. Das hat sich über die gesamten 90 Minuten gezogen. Es wird immer solche Spiele geben, wo nicht viel funktioniert, aber zwischen nicht viel funktionieren und taktisch nicht diszipliniert sein, ist noch ein großer Unterschied. Das haben wir heute einfach nicht gemacht, wir haben nicht die Räume eng gemacht, und wir haben nicht gemeinsam verteidigt. Man hätte fast glauben können, dass wir Letzter sind, so wie wir gespielt haben.“

Von Peppi Schmitt