Eintracht Frankfurt: „Trainerdiskussion braucht man bei uns...

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Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Foto: dpa

Trotz einer Serie von sieben Niederlagen in Folge will man bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt von einer Trainerdiskussion nichts wissen.

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PADERBORN. Trotz der Negativserie der letzten Wochen und dem Sturz in die Abstiegszone soll es bei der Frankfurter Eintracht keine Trainerdiskussion geben. „Jeder muss sich hinterfragen“, sagte Sportvorstand Ferdi Bobic, „aber eine Trainerdiskussion braucht man bei uns gar nicht erst zu beginnen“. Soll heißen: Über Hütter wird nicht diskutiert, der österreichische Fußball-Lehrer genießt weiter das Vertrauen. Der Sportchef erwartet vielmehr eine Selbsterneuerung der Spieler in der kurzen Winterpause, die für die Eintracht schon am 1.Januar wieder vorbei ist. „Die Zeit der Regeneration muss jeder nutzen“, fordert Bobic, „und dann müssen wir im neuen Jahr wieder angreifen“. Gegenüber den Spielern fand der Boss der Eintracht durchaus kritische Worte. „Sie haben ja schon bewiesen, dass sie es besser können“, sagte er, „aber in den letzten Wochen war es immer ein Tick zu wenig“.

Bobic erwartet, dass die Mannschaft zunächst einmal den Abstiegskampf akzeptiert. „Wir sind erstmal im unteren Drittel, das müssen wir annehmen“, sagte er, „da müssen wir uns behaupten und rauskämpfen. Reden hilft da nicht, wir müssen Taten zeigen.“ Neue Spieler in der Winterpause wollte er nicht ausschließen. „Es sind immer Spieler für uns interessant, das wird auch im Januar so sein“, sagte Bobic, „es ist doch klar, dass wir handeln, wenn eine Möglichkeit besteht.“ In „Aktionismus“ aber brauche man nicht zu verfallen, die Eintracht habe gute Spieler und eine gute Mannschaft. Bobic: „Wenn alle Parameter stimmen, werden wir etwas tun. Aber es ist kein Muss.“ Der Trainer liegt mit seinem Chef auf einer Linie. „Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, weil einige Führungsspieler wie Trapp, Hinteregger, Rode und Abraham zurückkommen“, sagte Adi Hütter, „und ich habe mal ein paar Tage zu trainieren.“

Von Peppi Schmitt