05er als Klimaverteidiger? Was möglich ist - und was nicht

aus Mainz 05

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Rund 470 Tonnen CO2 sparen die 05er durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mewa Arena jährlich ein.Foto: Pascal Affelder

Profifußball und Klimaschutz zu vereinbaren - das versucht Fußball-Bundesligist Mainz 05 auf vielen Ebenen. Ein Experte ordnet die Klimastrategie der 05er ein.

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MAINZ. Auf dem Dach der Mewa Arena weht leichter Wind. In der Ferne reihen sich in verschiedenen Grüntönen Agrarflächen aneinander. Dahinter, gerade noch erkennbar, erstrecken sich die Silhouetten von Gebäuden. Der Blick vor die eigenen Füße offenbart nur das in der Nachmittagssonne schimmernde Blau der Solarzellen, die sich auf einer Fläche von 9000 Quadratmetern auf dem Dach der Spielstätte des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 erstrecken. Während er über die schmalen Balken zwischen den einzelnen Solarzellen schlendert, erklärt Stephan Bandholz, dass die 05er jährlich etwa 470 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) durch ihre Photovoltaikanlage einsparen. Als Stadionmanager und Klimawart des rheinhessischen Proficlubs ermittelt er, in welchen Bereichen der Verein Schadstoffe einsparen kann.

Rund 470 Tonnen CO2 sparen die 05er durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mewa Arena jährlich ein.Foto: Pascal Affelder

"Das ist ein Prozess", sagt Bandholz. "Ein Thema, über das man wieder und wieder nachdenken muss. Und das von der Herstellung der Fanartikel bis zur Bewässerung des Rasens so ziemlich jeden Bereich betrifft." Seit 2010 bezeichnen sich die Mainzer als "erster klimaneutraler Verein der Bundesliga".

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