VfL Frei-Weinheim holt Vladimir Borovskij

Vladimir Borovskij (links) wechselt von Ebersheim nach Frei-Weinheim. Archivfoto: hbz/Bahr

Verbandsliga-erfahrener Mittelfeldspieler kommt vom TSV Ebersheim zum Ingelheimer A-Klassen-Klub.

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FREI-WEINHEIM. (MIH). Diese Verpflichtung lässt aufhorchen: Die A-Klassen-Fußballer des VfL Frei-Weinheim haben mit Vladimir Borovskij von Ligarivale TSV Ebersheim einen echten Führungsspieler unter Vertrag genommen, der 16 Verbandsliga-Einsätze im Trikot von Fortuna Mombach vorzuweisen hat und auch schon für Hassia Bingen (Landesliga), Spvgg. Dietersheim sowie SV Italclub Mainz (Bezirksliga) die Stiefel schnürte.

„Vladi ist ein erfahrener Spieler, der uns im Offensiv- wie auch im Defensivbereich verstärkt“, freut sich VfL-Coach Marcel Rödiger. „Seine Erfahrung kann uns in 50:50-Situationen den entscheidenden Vorteil bringen.“ So groß die Freude über die Verpflichtung des 29-Jährigen ist, so sehr schmerzen Rödiger die Abgänge dreier Asse. „Mit Sandro Zey verlieren wir einen Spieler, der jede Position im Offensivbereich ausfüllen kann und mit seinen Powerdribblings Gefahr ausstrahlt. Jesse Maerz ist extrem kaltschnäuzig, ein Vollblutstürmer durch und durch. Und mit Tanyel Henrich verlieren wir unser Schweizer Taschenmesser – er kann wirklich jede Position besetzen.“

Doch beim VfL hoffen sie, dass die Neuzugänge die Löcher stopfen. Jakob Schmitt (Türkgücü Mainz) ist ein versierter Offensivgeist, der wie Zey jede Position im Angriffsspiel besetzen kann. In Burhan Sarikaya (ebenfalls Türkgücü) sieht Rödiger einen erstklassigen Defensivspezialisten, der durch Stellungsspiel und Kopfballstärke zu überzeugen weiß. Den Sechser Alessandro Battaglia (Spvgg. Gau-Algesheim) bezeichnet der Coach als Zweikampfmonster. „Ein Spieler, der den Gegner nervt und uns Bälle gewinnt.“ Zudem peppt der VfL seinen Kader mit fünf, sechs A-Junioren auf.

„Die Stimmung ist sehr gut, uns zeichnet eine sehr starke Trainingsbeteiligung aus“, konstatiert Rödiger, dem als gleichberechtigter Cheftrainer der 33 Jahre alte Mainzer Stefan Göttsching zur Seite steht, der lange Jahre beim SV Erbenheim in Wiesbaden kickte. „Es herrscht Aufbruchstimmung, die Mannschaft hat sich ein Ziel gesetzt – oberes Drittel der Tabelle – und dafür ist sie auch bereit, die nötige Arbeit zu investieren.“