Spvgg. Ingelheim ersetzt die Hassia

Dieses Meeting liegt dem TSV Schott: Im vergangenen Jahr feierten die Mainzer ihren dritten Turniersieg in Waldalgesheim nacheinander. Archivfoto: Edgar Daudistel

Das hochkarätig besetzte Waldalgesheimer Rhein-Nahe-Liga-Turnier wirft Schatten voraus.

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WALDALGESHEIM. Noch läuft die Fußball-Saison 2021/22, aber die kommende Spielzeit wirft bereits ihre Schatten voraus. Oberligist Alemannia Waldalgesheim treibt die Planungen für das 32. Rhein-Nahe-Liga-Turnier in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Rhein-Nahe voran. Vom 8. bis zum 17. Juli rollt der Ball im Stadion an der Waldstraße.

In Gruppe eins trifft der Gastgeber wie im Vorjahr auf den TuS Kirchberg mit dem ehemaligen SVA-Trainer Patrick Joerg und auf den VfB Bodenheim. In Gruppe zwei hat es Rot-Weiß Walldorf (Hessenliga) mit dem SC Idar-Oberstein und der SG Eintracht Bad Kreuznach zu tun. Der SV Gonsenheim trifft als topgesetzte Mannschaft in Gruppe drei auf die U 19 von Mainz 05 sowie Verbandsliga-Absteiger SG Meisenheim. Gruppe vier wird von Titelverteidiger TSV Schott Mainz angeführt. Die neue Mannschaft des scheidenden Alemannen-Coaches Aydin Ay muss sich gegen die Spvgg. Ingelheim und die SG Hüffelsheim beweisen.

Zwei Änderungen gibt es im Teilnehmerfeld gegenüber dem Vorjahr. Weil im Verlauf der Planungen nicht feststand, ob Hassia Bingen zur neuen Saison eine Mannschaft an den Start bringt, nimmt mit der Spvgg. Ingelheim der Premierensieger im Jahr 1990 deren Platz ein. Nicht dabei sein kann der VfB Ginsheim, aktuell Tabellenletzter der Abstiegsrunde der Hessenliga. Für Ginsheim kehrt RW Walldorf (Zweiter in der Abstiegsrunde) nach einigen Jahren Abstinenz an die Waldstraße zurück.

Die Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes, das Auslosen der Gruppen und das Erstellen des Spielplans waren die letzten offiziellen Turnieraufgaben von Hans-Joachim Blum, der die Federführung nach 16 Jahren an Peter Wils abgegeben hat. „16 Jahre war Manfred Medinger für das Turnier verantwortlich, deshalb sollte jetzt auch für mich Schluss sein. Das Rhein-Nahe-Liga-Turnier war schließlich Manfreds Baby“, erklärte „Blumi“, dessen Zeit von seiner Tätigkeit beim DFB stark in Anspruch genommen wird. Probleme, Mannschaften für das Turnier zu gewinnen, gibt es keine, die interessierten Clubs stehen Schlange. Der Reiz liegt dabei einerseits im Turnier selbst, andererseits darin, zwei bis vier Vorbereitungsspiele zu haben, die mehr als nur Freundschaftscharakter besitzen. Dazu wird die Kontaktaufnahme zwischen den Clubs erleichtert, das Miteinander großgeschrieben.

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Das Auftaktspiel bestreiten am Freitag, dem 8. Juli, um 18 Uhr die SG Meisenheim und die U 19 von Mainz 05. Traditionell steigt danach Gastgeber Alemannia Waldalgesheim ins Geschehen ein, spielt um 20 Uhr gegen den TuS Kirchberg. Die Gruppenspiele laufen bis zum Mittwoch, dem 13. Juli. Am darauffolgenden Freitag finden die Halbfinals statt, für die wie immer nur die vier Gruppensieger qualifiziert sind. Am Sonntag (17. Juli) beginnt um 15 Uhr das Spiel um Platz drei, um 17 Uhr steigt das Finale.