Sebastian Muth schielt mit Monzingen Richtung Aufstiegsplätze. Foto: fupa.net/Wurdel

Sie sind Nachbarn. Etwa fünf Kilometer Luftlinie trennen Monzingen und Simmertal auf der Landkarte. Und genauso viele Punkte in der Tabelle der Fußball-A-Klasse. Während VfL...

Anzeige

MONZINGEN / SIMMERTAL. Sie sind Nachbarn. Etwa fünf Kilometer Luftlinie trennen Monzingen und Simmertal auf der Landkarte. Und genauso viele Punkte in der Tabelle der Fußball-A-Klasse. Während VfL Simmertal sich noch gehörig strecken muss, um ganz vorne noch einmal anzugreifen, liegt der TuS Monzingen gleichauf mit dem Rangzweiten SG Veldenzland.

Ohne personelle Veränderungen geht der TuS Monzingen in die Rückserie der A-Klasse – letztmalig als eigenständiger Verein. Denn: Ab Sommer gehen die Monzinger in eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Meddersheim.

Punktgleich mit dem Führungsduo TSG Planig und SG Veldenzland liegen die Monzinger momentan auf dem dritten Rang in Lauerstellung. Für den Titelkampf sieht TuS-Trainer Sebastian Muth die Weichen aber gestellt: „Die Planiger sind da der absolute Favorit – da gibt es eigentlich keine Diskussion.“ Die Vorstädter, so Muth, könnten sich im Grunde nur selbst schlagen – und das sei die einzige wirkliche Gefahr. „Die Niederlage gegen Fürfeld hat das gezeigt.“

Trotz der guten Hinrunde haben sich die Ziele der Monzinger nicht geändert – oben mitspielen und schauen was zum Schluss noch geht. „Es wird entscheidend sein, wie wir aus der Winterpause kommen. Bei unserem Eröffnungsprogramm gegen Veldenzland und Simmertal geht es direkt heiß her“, blickt Muth in die Zukunft. Gerade die Neu-Kombinierten aus Medard und Lauterecken seien ein gutes Vorbild für den eigenen Verein und die kommende Spielgemeinschaft mit Meddersheim. „Ähnlich wie im Vorjahr die SG Guldenbachtal startet eine neu gegründete SG direkt durch. Und dabei ist die räumliche Distanz wesentlich größer als zwischen uns und Meddersheim“, lässt der Monzinger Trainer große Hoffnungen in das Zusammengehen im Sommer durchblicken.

Anzeige

Gerade wegen des Zusammenschlusses sind die Monzinger organisatorisch schon sehr weit. „Was die erste Mannschaft betrifft, so werden Michael Minke und ich auch weiter als Cheftrainer fungieren“, bestätigt Muth das weitere Engagement beim TuS auch über die Saison hinaus. Man sitze bereits an der Kaderplanung für die kommende Spielzeit. Durch die Spielgemeinschaft kämen einige Spieler aus Meddersheim hinzu. „Da müssen wir schon schauen, wer nächste Saison in der ersten oder der zweiten Mannschaft spielt und wo wir uns punktuell noch verbessern müssen.“