SG Hüffelsheim unterliegt im ersten Playoff-Spiel mit 0:1

Es war eine Bauchlandung in Bundenthal. Diese wäre aber absolut vermeidbar gewesen.

Anzeige

BUNDENTHAL. Ernüchterung machte sich bei den Landesliga-Fußballern der SG Hüffelsheim nach dem Schlusspfiff breit. 0:1 verlor die Mannschaft von Spielertrainer Enes Sovtic bei den Sportfreunden Bundenthal. Es war wieder das altgewohnte Bild: viel Ballbesitz, viele Chancen, aber letztlich kein Ertrag für die SGH.

„Eigentlich hatten wir ein sehr, sehr gutes Gefühl”, berichtet Hüffelsheims Sascha Becker, der seiner Mannschaft “75 bis 80 Prozent” Spielanteile bescheinigt. “Nur leider haber wir daraus nichts gemacht.” Dominant wie im abgelaufenen Jahr präsentierten sich die Gäste erspielten sich zahlreiche Gelegenheiten. „Am Ende haben wir aber den Abnehmer nicht gefunden oder hatten kein Glück im Abschluss”, fasst Becker zusammen.

Gäste vielversprechend, der Gegner körperbetont

Dabei sei man mehrfach vielversprechend über die Flügel oder hinter die letzte Reihe Bundenthals gekommen. Die Hausherren hielten wie erwartet körperbetont dagegen und machten es den Rot-Weißen schwer, zu klaren Chancen zu kommen. „Das haben sie ordentlich gemacht”, erkennt Becker an. Der Gegentreffer durch Jarek Herborn fiel kurz vor der Halbzeitpause bei einem der wenigen Gegenangriffe der Sportfreunde. „Eigentlich war es die einzige gefährliche Situation von ihnen im ganzen Spiel”, ärgert sich Becker.

Anzeige

Die SGH verpasste es, den Ball zu klären, der dann im zweiten Anlauf über Außen herein geflankt wurde und dort eben verwertet. „Das war der große Unterschied heute, bei uns hat einfach der Knipser gefehlt”, hält Sascha Becker fest. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Spielertrainer Enes Sovtic höchstpersönlich, der Ball sprang jedoch vom Pfosten zurück ins Feld (63.). „Aus den ganzen Chancen, die wir hatten, musst du hier einfach mindestens ein Tor machen und dich für den Aufwand belohnen. Dann läuft das Spiel auch in eine andere Richtung. Aber so läufst du immer Gefahr, für deine Nachlässigkeit bestraft zu werden”, hält Sascha Becker enttäuscht fest. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber es hat heute einfach nicht sollen sein”, sagt der Hüffelsheimer nach einer einmal mehr unnötigen Niederlage der Kreuznacher.

SG Hüffelsheim: König – Iten, Schniering, Sovtic, Baier – Klein (46. Gäns), Lind, Krafft, Balzer – Kern, Staub (71. Scheick).