Nach der Pause wird es deutlich

Mit der bislang höchsten Saisonniederlage kehrt der abstiegsbedrohte Landesliga-Aufsteiger SG Alsenztal vom Gastspiel beim Tabellenführer zurück – 0:4 unterlag die...

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BAUMHOLDER. Mit der bislang höchsten Saisonniederlage kehrt der abstiegsbedrohte Landesliga-Aufsteiger SG Alsenztal vom Gastspiel beim Tabellenführer zurück – 0:4 unterlag die Fußball-Mannschaft von Alexander Raab beim VfR Baumholder.

Trotzdem gab es nach der Partie von den Hausherren großes Lob für die Leistung der Kombinierten. „Ich wurde von einigen Verantwortlichen aus Baumholder angesprochen. Unsere taktische Einstellung hatte ihnen wohl imponiert“, freut sich Coach Raab über die Anerkennung trotz der Niederlage. Im ersten Durchgang präsentieren sich die Gäste sehr kompakt und ließen den Tabellenführer in der eigenen Hälfte gewähren. „Wir wollten erst ab der Mittellinien ins Pressing gehen, um nicht ins offene Messer zu laufen“, erklärt der SG-Trainer. So ließen die Alsenztäler im ersten Abschnitt nichts zu – keine einzige Torchance für den Liga-Primus.

Schnelles Tor nach der Pause

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Doch nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel waren die Defensivbemühung der Gäste dann vergebens. Nach einer Flanke von links traf VfR-Torjäger Robin Sooß per Kopf zum 1:0. „Das war schon in der Entstehung nicht zu verteidigen“, erkennt Raab die Qualität der Baumholderer in der Situation an. Trotz des Rückstandes verkauften sich die Kombinierten – vor allem defensiv – weiter hervorragend und ließen den Gastgebern kaum Raum für Offensiv-Aktionen. „Man muss aber zugeben – durch die gute Defensivarbeit haben wir leider nach vorne kaum etwas Konstruktives zustande gebracht“, analysiert der Alsenztaler Trainer.

Das einzige Ausrufezeichen der Gäste sei ein Fernschuss von Nils Raab gewesen, der das VfR-Tor nur knapp verfehlte. „Die letzte Viertelstunde war dann aber niederschmetternd für uns“, kommentiert der Übungsleiter der Kombinierten die Tatsache, dass dem Tabellenführer noch drei weitere Treffer gelangen. Einen Abpraller vom Pfosten vollendete Felix Ruppenthal zum 2:0 (78.). Danny Lutz (82.) und erneut Sooß per Foulelfmeter (88.) sorgten für den 4:0-Endstand.

„Alles in allem ist das Ergebnis vielleicht zwei Tore zu hoch ausgefallen“, bedauert Raab. Trotzdem hätte seine Mannschaft über drei Viertel der Spielzeit ein gutes Bild hinterlassen. Insbesondere auf der Defensivarbeit könne man weiter aufbauen.