Fußball: Transfercoup des SV Erbach

Hat in dieser Szene das Nachsehen gegen Wallrabensteins Flo Scheib (r.), glänzt aber ansonsten als gestandener Offensivspieler: Erbach-Zugang Christian Rustler. Archivfoto: rscp

Rheingauer Kreisoberligist angelt sich Christian Rustler von der SG Rauenthal/Martinsthal – und einen hoffnungsvollen Youngster.

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ERBACH. (nn). Fußball-Kreisoberligist SV Erbach hat bei der Kaderplanung nochmals zugeschlagen, mit einem gestandenen Offensivspieler einen Coup gelandet und dazu ein Innenverteidiger-Talent für sich gewinnen können. Vom Klassengefährten SG Rauenthal/Martins-thal verändert sich Kapitän Christian Rustler (28) zum SVE. „Wir kennen uns schon lange, außerdem ist er mit unserem Torhüter Frederic Kaiser befreundet. Christian ist ein absoluter Führungsspieler und passt natürlich auch menschlich“, freut sich Erbachs Trainer Sebastian Bruns über die Zusage.

Daneben schließt sich der im Abwehrzentrum einsetzbare Patrick Becker (22) vom A-Ligisten VfR Wiesbaden den Rheingauern an. „Er passt perfekt in unseren Verjüngungsumbruch, den wir mittelfristig angehen wollen und ist darüber hinaus ein super ausgebildeter Spieler“, hält Bruns auch auf den Defensiv-Youngster große Stücke, der auf eine Zeit beim TSV Schott Mainz zurückblickt. In der Summe sieht der SVE-Coach sein Aufgebot bestens aufgestellt, auch wenn der Weggang von Torjäger Pasqual Frankholz zum SV Frauenstein zu verkraften ist.

„Der Kader ist besser als letztes Jahr. Wir haben in der Breite und in der Spitze zugelegt“, bekräftigt Bruns in der Hoffnung, dass die neue Saison tatsächlich im Bereich der Monate August und September anlaufen kann. Allerdings müsse man angesichts der langen Pause mit einer Vorbereitungszeit von sechs bis „besser acht Wochen“ kalkulieren, gibt er zu bedenken. Es gelte, die Spieler behutsam heranzuführen, andernfalls drohe eine Flut von Verletzungen.