FSV Rehborn lässt miesen November hinter sich

Bernd Dilfer trainiert auch in der kommenden Saison den FSV Rehborn. Archivfoto: FuPa

Die A-Klasse-Fußballer haben einen schwarzen November hinter sich. Doch seit dem Jahreswechsel läuft es. Sechs Siege in Serie und ein Trainer, der diesen Lauf erklärt.

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REHBORN. Mit sechs Siegen aus sechs A-Klasse-Begegnungen liegt ein erfolgreicher Start ins neue Fußballjahr hinter dem FSV Rehborn. Während sich die Mannschaft von Bernd Dilfer und Waldemar Strek vor der Winterpause mit Rang elf noch um den Klassenerhalt sorgen musste, belegt der FSV nun den fünften Platz – mit Tuchfühlung auf das Favoritenfeld.

Herr Dilfer, seit Anfang 2019 beeindruckt der FSV mit einer enormen Konstanz – was ist anders als in der Hinrunde?

Bis Ende Oktober lief auch die Vorrunde gut für uns – dann kam ein schwarzer November mit vier Pleiten in Folge. Dazu plagten den ein oder anderen Spieler erste Wehwehchen. Da waren wir schon froh, als es in die Winterpause ging. Wichtig war der erste Sieg gegen Rüdesheim – da kamen wir in den Lauf. Unsere Aufgabe als Trainer ist es, den Spielern dann aufzuzeigen, dass es sich lohnt etwas zu investieren, auch im Training. Dann wird der Sonntag umso schöner. Momentan funktioniert die Mannschaft sehr gut als Kollektiv – mit einigen Spitzen. Das ändert sich aber Woche für Woche. Mal spielt der eine überragend, eine Woche später ein anderer. Ich denke, das macht uns aktuell so stark.

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Nach der Erfolgsserie sind Sie nun auch auf Tuchfühlung mit dem Viertplatzierten aus Monzingen. Was wäre in dieser Saison drin gewesen ohne den schwachen November?

Das ist hypothetisch. Die Runde wird klar von Planig und Veldenzland bestimmt – da kommt es nur drauf an wer Erster und wer Zweiter wird. Wir haben gezeigt, dass wir mit jedem mithalten können. An unserem 40-Punkte-Ziel hat sich nichts geändert. Aber wenn wir die haben – warum sollten wir dann aufhören. Dazu steht für uns an Ostern noch der Pokal vor der Tür. Ziele gibt es also noch genug.

Für Ihren kommenden Gegner, die SG Hüffelsheim II, geht es gegen den Abstieg. Wie gehen Sie die Partie an?

Es denkt doch jeder: ‚Die hauen die Rehborner weg!‘ Der Gedanke ist aber brandgefährlich. Das wird sicherlich kein Selbstläufer. Wenn da ein Rädchen nicht ins andere greift, beginnt der ganze Motor zu stottern.

Zum Abschluss noch ein Blick auf die kommende Spielzeit: Wie wirkt sich eine gute Rückrunde auf die neue Saison aus?

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Das merkt man auf jeden Fall. Die Vereine drumherum sehen das ja auch, was bei uns passiert. Vielleicht denkt sich dann auch der ein oder andere Spieler ‚in Rehborn passiert was – da gehe ich mal hin‘. Eines ist aber schon klar: Waldemar und ich werden auch in der Saison 2019/2020 das Trainerteam in Rehborn bilden.

Das Interview führte Jan Schmidt