TSV Gau-Odernheim und Hartmüller bleiben sich treu

Trainer Christoph Hartmüller sitzt beim TSV Gau-Odernheim fest im Sattel. Und das auf unbestimmte Zeit. Vielleicht sogar ewig. Foto:  pakalski-press/Axel Schmitz

Solange man gut miteinander kann, will man zusammenarbeiten. So verständigten sich der Fußball-Verbandsligist und sein Trainer über die laufende Saison hinaus.

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GAU-ODERNHEIM. Nicht, dass, sondern wie lange – das war die Frage, mit der sich die Öffentlichkeit hinsichtlich der Verlängerung des Trainer-Engagements von Christoph Hartmüller beim Fußball-Verbandsligisten TSV Gau-Odernheim beschäftigte. Benny Wilhelm, der Sportliche Leiter am Petersberg, antwortet: „Offen“.

Das kann alles heißen: Die nächste Saison, vielleicht sogar darüber hinaus. An die Stelle von festen Absprachen ist beim TSV Gau-Odernheim ein qualitatives Agreement getreten. So lange die Zusammenarbeit passt, so lange wird zusammengearbeitet. Vertragsverlängerungen? Eher Formsache, als Pflichtübung.

Die Kooperation zwischen Christoph Hartmüller und dem TSV Gau-Odernheim währt inzwischen seit der Spielzeit 15/16. Das wären nun bald sieben Jahre, wenn da nicht Hartmüller kurzes Intermezzo beim Oberligisten TSG Pfeddersheim dazwischen gekommen wäre. Dieser Irrweg ist aber längst korrigiert.

Hartmüller hat den TSV Gau-Odernheim aus der Bezirksliga in die Verbandsliga geführt. Und das immer mit der gleichen Prämisse: Junge Spieler, am liebsten aus der eigenen Jugend, in den Aktivenbereich zu führen. In dieser Hinsicht macht der 35-Jährige in dieser Saison sein Meisterstück. Er hat mit einer der jüngsten Mannschaften der Verbandsliga-Geschichte Erfolg. Mit etwas Glück reicht es für die Aufstiegsrunde.

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Parallel zu Beruf und Engagement bereitet sich Hartmüller auf eine weitere zeitintensive Herausforderung vor. Er will am Ironman in Frankfurt teilnehmen. Das Training dazu hat er längst aufgenommen. Es könnte sein, dass diese Passion irgendwann einmal zu einer Neuausrichtung seiner Lebensschwerpunkte führen könnte. Mit dem TSV Gau-Odernheim wird er drüber reden können. Wann? „Offen“, um Benny Wilhelms Wort zu wiederholen.