Sebastian Zohm steigt in Wendelsheim ein

Grün-Weiß hat bei der Verpflichtung seines neuen Trainers einen Coup gelandet. Mit Sebastian Zohm kommt ein verbandsliga-erfahrener Fußballer, der sogar für den B-Ligisten spielt.

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WENDELSHEIM. (C.R.) Heiko Meisenheimer und der Fußball-B-Ligist GW Wendelsheim trennen sich. Zwar schwärmt GW-Abteilungsleiter Andreas Hahn von der mustergültigen Arbeitsauffassung Meisenheimers. Doch nach drei Jahren, insbesondere nach dem verpassten Aufstieg in der zurückliegenden Spielzeit, sei der Reiz für die Spieler etwas verpufft. Deshalb verständigten sich die Hartplatz-Helden von der Teufelsrutsch schon in der Winterpause mit dem verdienten Coach, dass man sich trennen wolle. Bei der Suche nach einem Nachfolger erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch Hahns: „Ich wollte schon immer einen Spielertrainer, was aber in Anbetracht unseres Sportplatzes eigentlich unmöglich schien“. Diesmal fragte er bei Sebastian Zohm an, der ihm sogar zusagte. Der ehemalige Verbandsliga-Fußballer vom TV Lonsheim agierte zuletzt unter Ferdi Özcan beim Kreuznacher A-Ligisten Pfaffen-Schwabenheim als Cotrainer. Zur neuen Saison veränderten sich die beiden Führungskräfte. „Und da Herr Zohm in der Nachbarschaft in Siefersheim wohnt, dachte ich mir, fragen kostet ja nichts“, skizziert Andreas Hahn nach dem erfolgreichen Coup lächelnd. Ferdi Özcan, der lange beim eingeschlafenen TSV Wonsheim erfolgreich wirkte, wechselt nach Langenlonsheim. In die Lücke in Pfaffen-Schwabenheim stößt Tino Häuser, der ehemalige Meistertrainer von RWO Alzey.