Fußball-A-Klasse: Fatih Sarigan bleibt Trainer bei der TSG...

Fatih Sarigan bleibt Gau-Bickelheimer. Das hat Torsten Becker, der neue Abteilungsleiter des Klubs, verkündet. In Ümit Konyar bekommt er vom Fußball-A-Ligisten einen...

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GAU-BICKELHEIM. Fatih Sarigan bleibt Gau-Bickelheimer. Das hat Torsten Becker, der neue Abteilungsleiter des Klubs, verkündet. In Ümit Konyar bekommt er vom Fußball-A-Ligisten einen prominenten Co-Trainer an die Seite gestellt. „Das ist ein starkes Trainerteam, in das wir vollstes Vertrauen setzen“, kommentiert Becker.

Und diese Entscheidung sei die Grundlage für eine rosige Zukunft bei der TSG Gau-Bickelheim. Anders als viele Skeptiker vermuteten würden, ist der Verein noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil: Im Sommer rechnen sie bei der TSG mit einem Aufschwung. Becker: „Wir haben nur einen Abgang. Das ist Ferat Can Yayla (Anm.: er wechselt zum FSV Nieder-Olm, der in der nächsten Runde von Murat Akkaya trainiert wird) und der wohnt in Mainz. Ansonsten bleiben alle“, so Becker, der weiter berichtet: „Wir haben schon acht bis zehn neue Spieler, die in der kommenden Saison bei uns spielen. Und wir werden definitiv auch wieder eine zweite Mannschaft stellen.“

Die meisten der Neuen, avisiert Becker, wohnen in Gau-Bickelheim. Damit macht der Klub deutlich, welcher Weg eingeschlagen werden soll: „Mit mehr jungen, hungrigen Einheimischen wollen wir noch mehr Identifikation und mehr Vereinsleben in den Verein bekommen. Das ist eine Lehre aus den vergangenen Jahren: Wir wollen mehr Spaß haben und eine eingeschworene Mannschaft auf dem Platz. Man merkt, wenn die Spieler sich privat kennen. Zusammengehörigkeit kann im Fußball so viel ausmachen“, reflektiert der Abteilungsleiter.

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Im Endeffekt werde die TSG nach Beckers Worten über einen qualitativ sehr guten Kader verfügen. Das ist nicht nur sein Verdienst, sondern auch der des verstorbenen Vorgängers Andreas Brunk. Becker: „Er hat das alles in die Wege geleitet, ich habe das nur fortgesetzt.“ Und bestenfalls soll diese Mannschaft in der A-Klasse an den Start gehen dürfen.

Das ist jedoch noch mehr als offen. Der Verein ist könnte eventuell in die B-Klasse absteigen – für Becker wäre das aber zu verkraften. „Das wäre kein Beinbruch. Es ist kein Spieler dabei, der nur bei uns spielt, wenn wir in der A-Klasse spielen.“ Zudem hätte die TSG dann eine Mannschaft, um den direkten Wiederaufstieg anzupeilen.

Soweit ist es aber noch nicht. Im Gegenteil: „Wir kämpfen“, sagt der Abteilungsleiter. Mit dem Engagement des Teams ist er vollauf zufrieden. Auch Sarigan hat keinen Grund, zu hadern: „Wir haben zuletzt bewiesen, dass wir mithalten können.“ Wie viele Gegentore in den Schlussminuten aufzeigen, fehle es letztlich nur an der letzten Konzentration bis zum Schluss und der absoluten Entschlossenheit.

Dies möchte die TSG aber unbedingt in den restlichen Spielen in die Waagschale werfen. Da warten unter anderem direkte Konkurrenten – wie am kommenden Sonntag, wenn das Spiel beim SV Suryoye Worms ansteht. „Das ist ein absolut wichtiges Spiel für uns und wir werden uns dementsprechend vorbereiten“, betont Sarigan.

Punkte gegen den Abstieg möchte auch TuS Biebelnheim holen. Das Team von Trainer Jasmin Sinanovic tritt beim ebenfalls abstiegsgefährdeten TuS Hochheim an. Dagegen will die SG Schornsheim/Undenheim in Mauchenheim den zweiten Platz festigen. Nach dem Pokalsieg am Dienstag will der TuS Framersheim gegen den TuS Weinsheim weitere Zähler für den Aufstieg sammeln. Die SG Freimersheim/Ilbesheim erwartet den Spitzenreiter FC Germania Eich. Der TSV Armsheim begegnet dem SC Dittelsheim-Heßloch.