Vier Corona-Fälle bei den Mannheimer Adlern

Markus Eisenschmid, Florian Elias, Moritz Wirth und Joonas Lehtivuori müssen für mindestens zwei Wochen in Quarantäne und verpassen so sowie den Auftakt in der DEL.

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MANNHEIM. (dpa/red). Eine gute Woche vor dem Saisonauftakt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) sind vier Spieler der Adler Mannheim positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nationalstürmer Markus Eisenschmid, Angriffskollege Florian Elias und die Verteidiger Moritz Wirth und Joonas Lehtivuori seien umgehend von der Mannschaft isoliert worden, es gehe ihnen „den Umständen entsprechend gut“, teilten die Adler am Mittwoch mit. Die vier Profis müssten für mindestens zwei Wochen in Quarantäne und verpassen damit die anstehenden Spiele in der Champions Hockey League sowie den Auftakt in der DEL. Es seien nach über einem Jahr die ersten Fälle bei den Mannheimern, so der Verein.

Die Adler haben bereits zwei Partien in der neuen Spielzeit der Champions League bestritten und treten an diesem Donnerstag gegen die Cardiff Devils an.

Die neue DEL-Saison beginnt für den Meisterschaftskandidaten am 10. September in Straubing. Vor wenigen Tagen hatte auch DEL-Club Grizzlys Wolfsburg drei Corona-Fälle gemeldet.

Moritz Elias verlässt die Mannheimer

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Erst Anfang des Monats hatten die Adler die Verpflichtung von Moritz Elias bekanntgegeben. Der 17 Jahre alte Angreifer, der seit 2017 zum Team der Jungadler zählt und in der vergangenen Saison in Nürnberg erstmals DEL-Luft schnupperte, unterschrieb einen Drei-Jahres-Vertrag. Kurzfristig ergab sich nun die Chance auf einen Wechsel zu den Saskatoon Blades in die kanadische Juniorenliga WHL, weshalb der gebürtige Augsburger vorerst nicht für die Adler auflaufen wird. Der Vertrag des 1,70 Meter großen und 73 Kilo schweren Linksschützen ruht für seine Zeit in Nordamerika.