Reute Teufel peilen dritten Sieg in Folge an

(wbe). Der eine würde gerne seine aktuelle Erfolgsserie fortsetzen und der andere will wieder erfolgreich in den laufenden Wettbewerb zurückkehren: Das ist die...

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BAD NAUHEIM. Der eine würde gerne seine aktuelle Erfolgsserie fortsetzen und der andere will wieder erfolgreich in den laufenden Wettbewerb zurückkehren: Das ist die Ausgangsposition für die beiden finnischen Trainer Hannu Järvenpää (EC Bad Nauheim) und Petri Jukala (Bayreuth Tigers) und deren Teams, wenn heute Abend im Nachholspiel der Deutschen Eishockey-Liga 2 die Roten Teufel um 19.30 Uhr im Colonel-Knight-Stadion auf die Oberfranken treffen. Die Partie hätte am Freitag, den 13. November, stattfinden sollen, als in Bayreuth der erste Corona-Fall im laufenden Spielbetrieb der DEL2 auftauchte und die Austragung verhinderte. Inzwischen hat der EC Bad Nauheim durch zwei Auswärtssiege in der Overtime sein Punktekonto auf sieben Zähler ausdehnen können. Wie beim Hessenderby in Kassel war es auch am letzten Sonntag in Dresden beim 3:2-Erfolg mit Simon Gnyp wieder einer der EC-Förderlizenzspieler, der den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit erzielte. Nach der Devise "Aller guten Dinge sind drei" strebt der EC jetzt den dritten Erfolg hintereinander an. "Diesmal könnte es aber auch ein Dreier sein", sagt man im Bad Nauheimer Lager, nachdem man zuletzt jeweils erst in der Overtime den Sieg sicherstellen konnte. Die Bayreuther mussten in den letzten beiden Wochen aus der Quarantäne das Geschehen auf dem Eis verfolgen. Für sie ist das Spiel heute Abend in Bad Nauheim so etwas wie ein Restart in die Saison, nachdem sie bislang nur zwei Begegnungen absolviert haben. Gäste-Trainer Petri Kujala ist in seiner Einschätzung deshalb zurückhaltend. "Wir sind erst seit Sonntag wieder auf dem Eis, da muss man sehen wie es läuft", weiß der frühere Bad Nauheimer Coach durchaus um mögliche Anlaufschwierigkeiten nach der Pause. Parallel zum Bad Nauheimer Spiel empfangen in einer vorgezogenen Partie die Lausitzer Füchse die Eispiraten aus Crimmitschau. Die ebenfalls im offiziellen Spielplan vermerkte Auseinandersetzung zwischen Heilbronn und Kaufbeuren musste aus Corona-Gründen abgesagt werden.