Doch noch auf Rang zwei gerutscht

Für Mannheims David Wolf (links) gab es diesmal an Dylan Yeo und Goalie Matt Climie (rechts) kein Vorbeikommen. Foto: vaf  Foto: vaf

Elf Heimsiege in Folge, die letzten zwölf Partien überhaupt allesamt gewonnen – was sollte da am letzten Spieltag der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) für...

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MANNHEIM. Elf Heimsiege in Folge, die letzten zwölf Partien überhaupt allesamt gewonnen – was sollte da am letzten Spieltag der Hauptrunde in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) für die Mannheimer Adler überhaupt noch schiefgehen? Doch jede Serie findet einmal ihren Schluss, und die der Mannheimer endete exakt am Sonntag vor eigenem Publikum. Gegen die Straubing Tigers unterlag die Mannschaft von Headcoach Sean Simpson überraschend mit 1:4 und rutschte dadurch doch wieder zurück auf Tabellenplatz zwei. Denn der EHC München sicherte sich durch einen knappen 3:2-Sieg in Bremerhaven den ersten Platz und damit für die anstehenden Play-offs das Heimrecht bis in ein mögliches Finale. Auf ihren Gegner im Play-off-Viertelfinale müssen die Adler noch warten. Durchaus könnte der Kontrahent erneut Straubing heißen. Mit den Tigers haben die Adler in der Hauptrunde nicht die allerbesten Erfahrungen gemacht. Zwar konnte Mannheim beide Auswärtsspiele am Pulverturm für sich entscheiden. Auf eigenem Eis in der SAP Arena hatten die Nordbadener aber jedes Mal das Nachsehen, erst mit 0:2 und jetzt mit 1:4.

Vor knapp 11 500 Zuschauern in der SAP Arena erwischten die Adler ein gebrauchtes erstes Drittel: Derek Whitmore traf nach 125 Sekunden zum 1:0 für die Gäste, Dylan Yeo legte in der achten Spielminute nach. Im Mittelabschnitt fielen keine weiteren Treffer. Matthias Plachta sorgte dann im Schlussdrittel im Rund der Arena mit seinem Anschlusstreffer wieder für Hoffnung auf Rang eins (44.). Aber mehr sollte den Adlern an diesem Sonntag nicht gelingen. Ex-Adler Adam Mitchell machte in der 57. Minute mit dem 3:1 für Straubing alles klar. Die Gastgeber versuchten es zwar noch einmal mit einem sechsten Feldspieler, mit James Bettauers Tor 25 Sekunden vor dem Ende war die Mannheimer Niederlage dann aber endgültig besiegelt.

Mit einem 4:1-Sieg bei den Augsburger Panthern waren die Adler am Freitagabend in das letzte Wochenende der Hauptrunde 2016/17 gestartet und hatten sich die beste Ausgangslage erarbeitet, von Rang eins aus in die Play-offs zu starten. Luke Adam, Ryan MacMurchy, Matthias Plachta und David Wolf brachten Mannheim mit ihren Toren auf die Siegerstraße, T.J. Trevelyan traf für die Gastgeber.

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Für die beiden besten Teams der Hauptrunde, EHC München und Adler Mannheim, heißt es nun, bis Sonntag zu warten, bis der Gegner fürs Viertelfinale feststeht. Denn in maximal drei Duellen ermitteln der ERC Ingolstadt und DEL-Neuling Bremerhaven sowie die Berliner Eisbären und die Straubing Tigers die beiden letzten Teilnehmer. Die beiden anderen Paarungen des Viertelfinals stehen bereits fest: Die Nürnberg Ice Tigers treffen als Hauptrunden-Dritter auf die Augsburger Panther, während die Kölner Haie und die Grizzlys Wolfsburg um einen Platz im Halbfinale streiten. Gespielt wird ab Dienstag, 7. März, im Modus „Best of Seven“.