DEL-Topspiel zwischen München und Adler Mannheim verlegt

Corona-Ausbruch bei Gegner EHC Red Bull: 14 Spieler und vier Mitglieder des Betreuer- und Trainerstabs sind positiv getestet.

Anzeige

MANNHEIM. (dpa/red). Freizeit statt Spitzenspiel für die Adler Mannheim: Die Begegnung des Tabellenführers beim Tabellenzweiten EHC Red Bull München fällt aus. Beim dreimaligen Meister aus München sind 14 Spieler und vier Mitglieder des Betreuer- und Trainerstabs positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Partie gegen die Adler soll nach Angaben der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) am 2. Dezember (1930 Uhr) nachgeholt werden. Neben den Corona-Fällen haben die Münchner noch fünf weitere verletzungsbedingte Ausfälle.

Bereits am Samstag hatten die Münchner einige Corona-Fälle gemeldet. Als Folge dessen war das für Sonntag angesetzte Duell mit den Nürnberg Ice Tigers abgesetzt worden. Es war der erste Corona-bedingte Spielausfall in dieser DEL-Saison, die am 9. September begonnen hatte.

„Wir sind den Mannheimer Verantwortlichen sehr dankbar, dass sie einer Spielverlegung aufgrund der aktuellen Situation rund um unser Team zugestimmt haben. Diese Fairness wissen wir sehr zu schätzen“, sagte Christian Winkler, Managing Director Sports Red Bull Eishockey, in Richtung der Adler. Für deren Sportmanager Jan-Axel Alavaara habe es „außer Frage“ gestanden, einer Spielverlegung zuzustimmen: „Duelle zwischen den Adlern und den Red Bulls verdienen es, dass beide Mannschaften auf Augenhöhe gegeneinander antreten. Das sind wir unserem Sport und unseren Fans schuldig.“