Adler Mannheim dürfen wieder aufs Eis

Corona-Tests bei den Spielern des DEL-Clubs sind negativ, aber Gegner Nürnberg hat Probleme. Ob gespielt wird, ist offen?

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MANNHEIM. Die Adler Mannheim dürfen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) wieder aufs Eis. Doch ob das für Freitagabend (19.30 Uhr) angesetzte Spiel des Tabellendritten bei den Nürnberg Ice Tigers stattfinden kann, war lange fraglich. Der Grund ist die Situation bei den Franken. Es wäre die letzte Begegnung vor der Olympiapause.

Am Donnerstagmorgen meldeten die Ice Tigers nach den PCR-Tests zehn positive und vier Corona-Verdachtsfälle. Nun kommt es auf die Resultate der Abendtestungen an. Fakt ist: Bei gleichem Ergebnis dürften die Ice Tigers nicht spielen. Ebenfalls am Donnerstagmorgen gab das Gesundheitsamt in Mannheim dagegen den Adlern grünes Licht, die Spieler durften wieder zum Training. Die Testergebnisse der Mannheimer waren alle negativ ausgefallen.

Ihr letztes Spiel bestritt die Mannschaft von Trainer Pavel Gross am 19. Januar. Damals verloren die Mannheimer mit 1:2 bei den Straubing Tigers. Die danach angesetzten Spiele gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven und die für Mittwoch geplante Heimpartie gegen die Krefeld Pinguine fielen der Corona-Situation zum Opfer. Am Dienstag waren noch insgesamt 14 Akteure aus der Mannschaft sowie dem Trainer- und Betreuerstab bei den routinemäßigen Testungen positiv gewesen.

Sechs fahren nach Peking

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Sechs Mannheimer sind von Bundestrainer Toni Söderholm in den Kader der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele in Peking (4. bis 20. Februar) berufen worden: Torwart Felix Brückmann, Verteidiger Korbinian Holzer sowie die Stürmer Lean Bergmann, Nico Krämmer, Matthias Plachta und David Wolf. Plachta und Wolf hatten 2018 in Südkorea Silber geholt. „Schon als Kind habe ich beim Streethockey Olympia nachgespielt“, sagte Keeper Brückmann: „Die Vorfreude wird durch die aktuelle Situation und die anhängende Bürokratie zwar etwas gedämpft, dennoch genieße ich die Zeit.“