Basketballer der DJK Nieder-Olm dürfen wohl aufsteigen

So jubelten die Nieder-Olmer Basketballer im Februar. Wegen des Saisonabbruchs ist der Aufstieg noch nicht sicher – aber wahrscheinlich. Archivfoto: hbz/Kristina Schäfer

Die Saison der Basketballer ist wegen Corona-Stillstand beendet. Nun geht es um die Aufstiegsfrage. Der Präsident des Landesverbandes macht der DJK Nieder-Olm Hoffnung.

Anzeige

MAINZ. Die erste kleine Aufstiegsfeier haben die Basketballer der DJK Nieder-Olm bereits hinter sich. Die Party stieg, als sie in der Oberliga schon im Februar nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden konnten. Die große Feier sollte nach dem letzten Saisonspiel folgen. Sollte. Dann kam Corona. Alle Basketballspiele gestoppt, am 13. März. Und jetzt? Kein Aufstieg? Nach einer Spielzeit ohne DJK-Niederlage? „Das wäre eine Katastrophe“, sagt Co-Trainer Sascha Kreclovic.

Fest steht: Die Saison ist beendet – das bestätigt Reinolf Dibus, Präsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz (BVRP), gegenüber dieser Zeitung. Nicht fest steht, ob die „eingefrorene“ Tabelle vom 13. März eine Bedeutung hat. Und wer auf-, wer absteigen darf. „Nach Ostern wird der Vorstand telefonieren und darüber entscheiden“, sagt Dibus. Er nährt aber die Hoffnungen der Nieder-Olmer, in der kommenden Saison in der 2. Regionalliga spielen zu dürfen. „Wenn wir rechts und links schauen, wie es in anderen Landesverbänden gehandhabt wird, spricht einiges dafür, dass man die Aufsteiger aufsteigen lässt. Und dass es keine Absteiger geben wird.“ Allerdings, betont Dibus, verbindlich sei das in Rheinland-Pfalz noch nicht.

Fest steht dagegen, dass die Damen des ASC Theresianum Mainz auch in der kommenden Saison zweitklassig spielen dürfen. Die Liga-Leitung legte für Bundesliga und Zweite Liga nach dem Abbruch jeweils fest: Abschlusstabellen gibt es nicht, auch keine Meister, keine sportlichen Absteiger. Und keinen Aufsteiger aus der Zweiten Liga in die höchste Klasse. „Die Regelaufsteiger aus dem Bereich der Regionalligen können aber in die Zweite Liga aufsteigen“, heißt es in der Stellungnahme der DBBL. „Es wäre sinnvoll“, sagt ASC-Sportvorstand Dominique Liggins, „die Liga endlich aufzustocken.“ Bislang waren es elf Teams.

Laut Liggins ist auch der Klassenverbleib der ASC-Damen II in der Regionalliga sicher – obwohl das Team zuletzt auf dem letzten Platz lag. Und das Mainzer Männer-Team von Trainer Christian Zander, das am 13. März als Vierter in die letzten drei Spiele starten wollte, wird weiter in der 2. Regionalliga spielen. Vermutlich dann auch im Derby gegen die DJK Nieder-Olm. Denn nicht nur Sascha Kreclovic findet: „Wir haben hart für den Aufstieg gearbeitet. Und ihn uns verdient.“