Rheinland-Pfalz verschärft Besuchsverbote in Heimen

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Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die Schutzmaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen nochmals verschärft und ein generelles Besuchsverbot angeordnet.

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MAINZ. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat die Infektionsschutzmaßnahmen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen nochmals verschärft und am Mittwochabend ein generelles Besuchsverbot angeordnet.

"Es gilt, krankheitsanfällige Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmöglich zu schützen", sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) zur Begründung. Bislang galt die Regelung, dass Patienten oder Heimbewohner pro Tag höchstens einen Besucher für einen Zeitraum von nicht mehr als einer Stunde empfangen durften. Viele Einrichtungen hatten die Vorgaben jedoch selbst bereits weiter verschärft.

Auch die neue Landesverordnung sieht unter Beachtung aller nötigen Hygienevorschriften noch einige Ausnahmen von dem grundsätzlichen Besuchsverbot vor. So können Besuche bei Ehepartnern und den eigenen minderjährigen Kindern noch erlaubt werden. Auch Seelsorger und Rechtsanwälte dürfen weiterhin Zutritt zu den Einrichtungen erhalten.

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Analog zu ähnlichen Maßnahmen in anderen Bundesländern ordnete auch das Mainzer Gesundheitsministerium eine Meldepflicht für die im Land vorrätigen Beatmungsgeräte an. Meldepflichtig sind unter anderem auch Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Tierkliniken.

Von epd