Coronavirus: Zentrale Teststellen öffnen Türen

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Wiesbaden/Mainz (son/ dpa). Seit Montag gibt es in Hessen erste zentrale Anlaufstellen, die Tests auf den neuen Coronavirus bündeln und die Hausarztpraxen und Kliniken...

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. Wiesbaden/Mainz (son/ dpa). Seit Montag gibt es in Hessen erste zentrale Anlaufstellen, die Tests auf den neuen Coronavirus bündeln und die Hausarztpraxen und Kliniken entlasten sollen. Von Dienstag an sollen diese von der Kassenärztlichen Vereinigung in Hessen flächendeckend etabliert werden. Die Testzentren werden an einem Teil der circa 80 Standorte der ärztlichen Bereitschaftspraxen im Land eingerichtet. Sie können nach Anmeldung und Rücksprache unter der Telefonnummer 116117 aufgesucht werden.

"Diese Abstrich-Praxen erleichtern auch uns die Arbeit", erklärte Sandra Ciesek, Virologin an der Frankfurter Uniklinik, welche eine große Zahl von Tests auf das Coronavirus durchführt, "weil wir die Ergebnisse dann auch gebündelt zurückspielen können und nicht jede Arztpraxis einzeln kontaktieren müssen". Zudem würden wegen der Zentren auch Ressourcen bei Schutzmitteln wie Atemschutzmasken gespart.

Besuchsdienst startet ebenfalls in Kürze

In Rheinland-Pfalz wurden unterdessen in Neustadt, Koblenz, Ludwigshafen und Mayen Testambulanzen für Verdachtsfälle errichtet. Sie sollen ebenfalls nach telefonischer Anmeldung als erste Anlaufstelle für Patienten aus der Umgebung dienen, die Symptome wie Husten, Halsschmerzen oder Fieber aufweisen.

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Zudem wird voraussichtlich ab Mittwoch initiiert von der Kassenärztlichen Vereinigung ein ärztlicher Besuchsdienst in Rheinland-Pfalz seine Arbeit aufnehmen, der bei Verdachtsfällen vor Ort Abstriche für Corona-Tests machen kann.