Rheingehört! #139: Awo-Skandal: Frankfurter Ex-OB verurteilt

aus Vorgänge um Wiesbadener Awo

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Der abgewählte Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann am 23. Dezember 2022, dem Tag der Urteilsverkündung., im Gerichtssaal.

Der abgewählte Frankfurter Oberbürgermeister Feldmann wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Was er mit der Awo zu tun hat und warum er Revision einlegt. Wir haben r(h)eingehört!

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Frankfurt/ Wiesbaden. Der ehemalige Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann ist am 23. Dezember 2022 wegen Vorteilsannahme in zwei Fällen vom Frankfurter Landgericht zu einer Geldstrafe von rund 21.000 Euro verurteilt worden. Feldmann soll seiner Ehefrau im Jahr 2014 eine übermäßig gut bezahlte Anstellung inklusive Dienstwagen bei der Arbeiterwohlfahrt (Awo) verschafft haben. Zudem habe der Sozialverband, geführt vom Ehepaar Hannelore und Jürgen Richter, Feldmanns OB-Wahlkampf 2018 finanziell unterstützt. Dafür habe Feldmann die Awo im Gegenzug bei politischen Entscheidungen in seinem Amt wohlwollend bedacht. Feldmann selbst beharrte während des Gerichtsverfahrens auf seiner Unschuld und beteuerte mehrmals: „Ich bin nicht korrupt.”

Hessen-Reporter Sascha Kircher war fast an allen Verhandlungstagen „live” im Gerichtssaal dabei. Wie hat er den Frankfurter Ex-Oberbürgermeister erlebt, der zuletzt eher durch Peinlichkeiten wie den „Pokalklau” nach dem Europacupsieg der Eintracht auffiel? Und wie ist es, als Reporter über einen Prozess zu berichten, an dem ein solch hohes mediales Interesse besteht?

Erfahren Sie die wichtigsten Hintergründe zur Awo-Affäre:

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Im Gespräch mit Julia Dibiasi erklärt Kircher genau diese Punkte und gibt einen Überblick über den Verlauf des Prozesses. Gemeinsam blicken beide jedoch nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft. Denn Peter Feldmann hat bereits Revision gegen das Urteil eingelegt. Also: R(h)einhören lohnt sich!

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