Elternbeirat: Auskunftspflicht über Impfstatus von Lehrern

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Eine Klinik-Mitarbeiterin zieht den Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer für eine Impfung auf eine Spritze. Foto: dpa

Der Landeselternbeirat in Hessen bringt eine Auskunftspflicht über Impfstatus von Lehrern ins Gespräch. Diese sollten laut dem Wunsch des Beirates alle geimpft sein.

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WIESBADEN. Der Landeselternbeirat wünscht sich eine Auskunftspflicht zum Impfstatus von Lehrkräften. "Wir hätten gern, dass alle Lehrerinnen und Lehrer geimpft sind", sagte der Vorsitzende des Landeselternbeirats (LEB) Hessen, Volkmar Heitmann, der Deutschen Presse-Agentur. "Aber eine Impfpflicht ist eine heikle Sache." Für eine solche Forderung gebe es keine Mehrheit in dem Gremium, sagte Heitmann, der seit Sommer an der Spitze des LEB steht.

Impfstatus der Schüler sei bekannt - Lehrer sollten ihren offenlegen

An den Schulen herrsche "keine Waffengleichheit": Weil geimpfte Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht befreit sind, wissen Lehrer, welche Schüler geimpft sind und welche nicht. "Umgekehrt ist das aber nicht der Fall", kritisierte Heitmann. Wenn Lehrkräfte ihren Impfstatus ebenso offenlegen müssten wie Schüler, so die Hoffnung des LEB, "würde das vielleicht einen gewissen Druck ausüben, sich doch noch impfen zu lassen".

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Ohne Impfpflicht hätte die Selbstauskunft rechtlich keine Konsequenzen, sagte Heitmann. Dennoch könnten Schulen mit diesem Wissen vielleicht gezielter reagieren: etwa ungeimpfte Lehrkräfte nur in gut gelüfteten Räumen unterrichten lassen oder strengere Maskenpflicht anordnen. "Das Risiko ist bei Ungeimpften einfach höher."

Von dpa