Erster Omikron-Todesfall in Deutschland

aus Coronavirus-Pandemie

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Eine Kerze als Zeichen der Trauer. Symbolfoto: Oliver Peters

Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstag den ersten Todesfall in Verbindung mit der Corona-Variante Omikron vermeldet. Der oder die Verstorbene war zwischen 60 und 79 Jahre alt.

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BERLIN. In Deutschland gibt es den ersten Todesfall nach einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus. Dies geht aus der täglichen Übersicht zu Omikron-Fällen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach gibt es den Todesfall in der Altersgruppe der 60- bis 79-Jährigen. Weitere Angaben, etwa zu Herkunft, Vorerkrankungen oder Impfstatus, gibt es in der Übersicht nicht. Insgesamt werden bislang 3198 übermittelte Covid-19-Fälle einer Infektion mit der Omikron-Variante zugeordnet, ein Anstieg von 25 Prozent zum Vortag. Allerdings fließen in diesen Anstieg auch Nachmeldungen aus den Vortagen ein, bei denen sich die Omikron-Variante im Nachhinein bestätigt hat.

Insgesamt verzeichnet das RKI in der 50. Kalenderwochen (ab 13. Dezember) 1818 neu gemeldete Infektionen, bei denen die Omikron-Variante nachgewiesen wurde oder bei denen ein „labordiagnostischer Verdacht“ besteht. In den Wochen davor waren es 559, 170, 28 und 1. In der laufenden Woche sind es demnach 622.

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Die meisten Omikronfälle gibt es demnach mit 1501 in der Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen, danach folgen die 35- bis 59-Jährigen (1050). Die wenigsten Fälle stammen aus der Altersgruppe der Ab-80-Jährigen (37) sowie der Unter-5-Jährigen (66). Hospitalisiert wurden von den 3189 Fällen demnach 48.