Revision nach Prozess um Lkw-Attacke in Limburg

Am 7. Oktober hatte sich der Lkw durch die Limburger Innenstadt geschoben. Mehrere Menschen wurden verletzt. Archivfoto: Sascha Ditscher/dpa

Nach dem Urteil zu neun Jahren Haft wegen versuchten Mordes geht die Verteidigung in Revision. Nun muss sich der Bundesgerichtshof mit der vermutlichen Lkw-Amokfahrt befassen.

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LIMBURG. Nach einem mutmaßlich absichtlich verursachten Lkw-Unfall mitten in Limburg muss sich der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe mit dem Fall befassen. Die Verteidigung hat mittlerweile Revision gegen die Verurteilung des Angeklagten eingelegt, wie das Landgericht Limburg auf Anfrage mitteilte. Die Richter hatten den Mann im November wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung zu neun Jahren Haft verurteilt. Der Syrer soll im Oktober 2019 mit einem zuvor gekaperten Lastwagen an einer Ampelkreuzung in stehende Autos gefahren sein und diese aufeinandergeschoben haben. 18 Menschen wurden verletzt.

Der Angeklagte hatte sich im Prozess für die Tat entschuldigt, zugleich aber auf Erinnerungslücken und seinen Drogenkonsum verwiesen: "Wären die Drogen nicht im Spiel gewesen, wäre das nicht passiert."

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Von dpa