Opel startet freiwillige Corona-Selbsttests

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Auswertung eines Corona-Schnelltests. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Testpflicht hin oder her: Ab Mittwoch stellt Opel für seine Beschäftigten in Deutschland, die vor Ort arbeiten müssen, freiwillige Covid-Selbsttests zur Verfügung.

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RÜSSELSHEIM. Während in Deutschland intensiv über eine Corona-Testpflicht für Unternehmen diskutiert wird, stellt Opel nach eigenen Angaben „ab Mittwoch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland, die in Präsenzarbeit tätig sind, umfangreiche Corona-Selbsttests zur Verfügung“. Dabei soll jeder Beschäftigte die Möglichkeit haben, sich ein bis zwei Mal wöchentlich selbst testen zu können. Dazu hat der Autobauer in einem ersten Schritt 200.000 Tests bestellt. Das Testangebot erfolge auf freiwilliger Basis und gelte auch für diejenigen Mitarbeiter, die nur tageweise vor Ort seien, hieß es weiter. Einen Großteil der Beschäftigten arbeitet bei Opel zwar im Homeoffice, das geht aber in verschiedenen Bereichen, darunter vor allem in der Produktion, nicht.

Voraussetzungen für Impfungen getroffen

„Mit diesem umfangreichen Selbsttest-Angebot beteiligen wir uns an der nationalen Teststrategie und packen im Kampf gegen die Pandemie weiter mit an. Wir sagen bereits seit Monaten, dass wir unsere gesellschaftliche Verantwortung übernehmen“, sagte Opel-Chef Micheal Lohscheller. Opel habe „schon früh und konsequent auf die Corona-Pandemie reagiert und ein umfassendes Hygiene- und Gesundheitsprotokoll an allen Standorten umgesetzt, teilte das Unternehmen weiter mit. Am Standort Kaiserslautern habe man der Stadt zudem pachtfrei Werksflächen und -gebäude zur Verfügung gestellt, um das dortige Impfzentrum aufbauen zu können. Auch die Voraussetzungen für eigene Impfungen über den Werksärztlichen Dienst habe man bereits getroffen.