Kollegen - die Helden der Arbeit

Manchmal bleibt dem Volo einfach keine Zeit zum Einkaufen. Gut, wenn der nette Kollege einem da aushilft. Archivfoto: dpa

Mit Beginn des neuen Jahres erledige ich gedanklich meinen ganz persönlichen "Jahresrückblick". Dabei werde ich tatsächlich etwas sentimental - das sieht mir gar nicht...

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. Von Nele Leubner

Erwähnenswert sind all die vielen netten Menschen, denen ich im zurückliegenden Jahr innerhalb unserer Redaktion begegnet bin. Die mich in der Hektik des Arbeitsalltages unterstützten, ein freundliches Wort in einer schwierigen Situation an mich richteten, mich nach schlechten Tagen wieder aufbauten.

Da ist der Kollege, der nie murrt, wenn er nur länger im Büro sitzt weil ich mit einem Artikel kein Ende finde. Die Kollegin, die mir Nervennahrung an den Schreibtisch liefert, weil es abends wieder lange dauert und keine Zeit ist, selber für etwas Nahrhaftes zu sorgen. Die Sekretärin, die mich regelmäßig mit einer Engelsgeduld an das Abrechnen der Sonntagsdienste erinnert.

Ohne sie wäre es nicht das Gleiche

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Der Kollege, der immer einen Scherz auf den Lippen hat, in den richtigen Momenten aber zu Schweigen weiß. Der Vorgesetzte, der nur geduldig brummt, wenn ich meine Urlaubsplanung zum dritten Mal umschmeiße. Die Kollegin, die mich spontan in den Arm nimmt, wenn es mal nicht gut geht.

Ohne diese ganz persönlichen "Helden der Arbeit" wäre "meine" Zeitungsredaktion nicht vollständig und der Arbeitsalltag ganz sicher nicht der Gleiche. Ich freue mich jetzt auf ein ähnlich gutes Jahr 2015!