Breidenbachs Woche: Was macht Michelle mit acht Schlafzimmern?

Exemplare des neuen Buches der früheren First Lady Michelle Obama. Foto: dpa

Weil das Ende der "Lindenstraße" naht, schauen wir zu den Obamas. Dort tut sich Unglaubliches. Was ist ein halbes Badezimmer?

Anzeige

. Merkels Flieger nach Buenos Aires defekt! Mutti, wir haben da ein Problem. Da half auch keine Ersatz-Raute...Pardon, Ersatz-Route. Die Option „Fahrt mit der Deutschen Bahn“ wurde verworfen, denn Merkels Amtszeit endet 2021. Gerüchte über ein Attentatsversuch. Trump hatte am Vortag, kein Scherz, über den Ukraine-Konflikt gesagt: „Lasst uns Angela einbeziehen.“ Der Wortteil „beziehen“ macht uns Sorgen. Man „bezieht“ ein Bett. Mit einem Leinentuch. Zum Schlafen. Wie Luca Brasi bei den Fischen? Nur einer unserer rüden Scherze. * Harter Übergang: Michelle Obama auf Touren – Gott, was für Männerphantasien! Aber erstmal ist sie nur auf Tour, mit ihrem Buch. Wir lesen in der Süddeutschen Zeitung: „Die Frau des Präsidenten zu sein, war ihr nie sehr angenehm. Ja, sie traf den Papst und aß mit der Queen zu Abend.“ Lästig, wir alle kennen das, im Fernsehen kommt nix und der Kühlschrank ist leer. Schäkert man halt mit Franziskus oder mampft bei Lizzie. * Wir lesen: Michelle trat in der „Capital One Arena“ in Washington auf, wo sonst die Basketballer der Washington Wizards zugange sind. Wenn wir Schultern und Oberarm-Partie der Ex-First Lady ganz langsam vor unserem geistigen Auge Revue passieren lassen, dann sagen wir: Ja, ja, ja. Gut. Auch für Basketball. Michelle bekommt 800.000 Dollar für ihre Buchpräsentation. Pro Abend. Gerd Schröder wird gelb vor Neid. Da müsste er mächtig Gas geben, um solche Gagen zu holen. Und selbst Donald Trump, Spross einer Familie aus Kallstadt, also aus der Pfalz und damit genetisch extremst geschäftstüchtig, wird vielleicht neidisch; dann hülfe ihm nur noch ein Werbevertrag für Drei-Wetter-Taft: 23 Uhr Washington, the Donald „twittert“ mit seiner Verflossenen, Ex-Porno-Star Stormy (!) Daniels. Die Frisur sitzt. Aber wir wollen nicht abschweifen. Michelle und Barack bekommen für ihre Bücher einen Vorschuss von 65 Millionen Dollar und haben sich ein Häuschen gekauft. Trautes Heim//Glück allein. Preis 8,1 Millionen. Keine Aufregung, die Einbauküche ist da wahrscheinlich mit drin. Wir lesen: 760 Quadratmeter Wohnfläche, acht Schlafzimmer, „neuneinhalb Bäder“. Was macht man mit acht Schlafzimmern? Gleichzeitig? Gut, man könnte einige vermieten, an Stormy Daniels. Aber will man das? Würde man den Experten Bill Clinton fragen, Bill, the Thrill, wie wir ihn nennen, würde er sagen: „Ich hatte keinerlei sexuelle Beziehungen mit diesen acht Schlafzimmern.“ * Das Mysterium schlechthin: neuneinhalb Badezimmer. Was ist ein halbes Badezimmer? Toilette mit Deckel nie runtergeklappt? Ist wohl ein Schreibfehler, soll „Neuneinhalb Wochen“ heißen. Erotikfilm, 1986, mit Mickey Rourke und Kim Basinger. Wieder hängt alles mit allem zusammen. Kinder, fragt die Mama. * Harter Übergang: Das Erzbistum München... wie meinen? Nein, nicht Rummenigge und Hoeneß! Das Erzbistum erklärt, es wolle „Laien neue Karrierechancen eröffnen“. Gut, das wollen politische Parteien auch. Man denke an Alice Weidel in der AfD. Chef des Münchner Ordinariats, der Kirchenverwaltung (Kohle!), müsse ab 2020 nicht mehr ein Priester sein, sondern könne auch eine Frau aus dem Laienstand sein. Männer, Brüder, Kampfgenossen! Wir sind nirgends mehr sicher! Aber wenn schon, dann sollte das Erzbistum den Job Michelle anbieten, nicht Alice Weidel.