Breidenbachs Woche: Albtraum Altmaier

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Archivfoto: dpa

Der Bundeswirtschaftsminister bereitet sein hoffentlich letztes Zerstörungswerk vor. Derweil nähert sich AKK Sätzen wie “Voulez-vous coucher avec moi, ce soir?”

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. Die wunderbare Düsseldorfer Zeitung „Rheinische Post“ berichtet von Reformplänen unseres Wirtschaftsministers Peter, the Body-Mass-Index, Altmaier, die Post betreffend. Nein, er wird kein Briefträger. Passt ja durch keine Gartentür, der Mann. Der Plan, kein Scherz: Briefe sollen nur noch dienstags bis samstags ausgetragen werden. Wir meinen: mittwochs und donnerstags muss auch nicht sein. Und freitags gilt der alte DDR-Spruch: „Freitag ab Eins//macht jeder Seins“. Auf jeden Fall aber montags keine Briefe. Monday//is no fun day. Zugleich hat sich die Anzahl der Beschwerden wegen verspäteter oder falsch zugestellter Pakete und Briefe laut Bundesnetzagentur 2018 im Vergleich zu 2017 auf 12.500 verdoppelt. Knallharte Konsequenz: Dann muss sich natürlich auch das Porto verdoppeln! Wir haben noch einen ganz anderen Verdacht: Altmaier hält die Briefe zurück, um sie montags heimlich zu öffnen, ob Rezepte für Pizza mit vierfach Käse drin sind.

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Die SPD sucht immer noch ihr Traumpaar für den Parteivorsitz. Das SPD-geführte Bundesjustizministerium erwägt DNA-Massentests zur Entdeckung von Menschen mit einem SPD-Gen. Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange will kandidieren und bringt als Mitgift die Flensburger Verkehrssünderkartei mit. Aber so ein richtiger Knaller – wir denken in den Top-Kategorien H & M, Cindy & Bert, Simon & Garfunkel, Siegfried & Roy – ist das natürlich nicht. Laut böser Zungen laufen sich Gerd Schröder und seine neue südkoreanische Frau heimlich warm. Im Kimono. Er. SPD-Sportvorstände versuchen nach einem Tipp von Uli Hoeneß bei den Grünen in Erfahrung zu bringen, ob Robert Habeck & Annalena Baerbock eine Ausstiegsklausel haben und wie hoch die Ablösesumme wäre. Im Hintergrund mault Franz Müntefering, für den Wechsel von Otto Schily habe die SPD den Grünen 1989 nichts bezahlt, die hätten noch Geld geboten, damit sie ihn loswurden.

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Seitdem Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) Verteidigungsministerin ist, ist es relativ ruhig in der Welt. Von kleineren Provokationen an der saarländisch-pfälzischen Demarkationslinie mal abgesehen. Laut böser Zungen bemüht sich AKK dezent darum, dass das Saarland in die Nato aufgenommen wird, in die Vereinten Nationen, in die Gemeinschaft der Schw...., nein!, nicht der Schwenkbratenstaaten! In die Gemeinschaft der Schwellenländer, sogenannte BRICS-Staaten (in Anlehnung an Joy Flemings Song über die „Monnemer Brick“), und nicht zuletzt natürlich in Hartz IV.

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Auch ansonsten ist das Annegret extrem rege. Laut Deutscher Presse-Agentur regte sie an, es solle mehr öffentliche Gelöbnisse der Bundeswehr geben. Teilweise sogar im Freien. Außer natürlich bei Regen, denn sonst würde ja Wasser von oben die Läufe des Gewehrs G36 verstopfen.

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Das Wichtigste aber dieses. Der „Saarbrücker Zeitung“ sagte Kramp-Karrenbauer: „Ich verstehe und spreche Französisch und Englisch. Aber beides nicht so gut, wie ich es selbst möchte.“ Nun, da fällt einem ein, dass sie ja CDU-Bundesvorsitzende und Bundesverteidigungsministerin ist.... Jedoch: Schon in ihrer Zeit als Politikerin im Saarland habe sie „zusätzlich privat Französischunterricht genommen.“ Oh, là, là! Und Englisch habe sie in Berlin auch schon gelernt. Wie meinen? Nein! Günther, the Englishman, Oettinger war ja in Brüssel. Hoffen wir.