Wiesbaden und Region: Die fünf schönsten Weihnachtsmärkte

Hoch die Glühweintassen! Weihnachtsmärkte wie der Sternschnuppenmarkt sind als winterlicher Treffpunkt beliebt.

Mit einem Weihnachtsmarktbesuch lässt sich die Adventszeit besonders stimmungsvoll genießen. In Wiesbaden und der Region gibt es dazu viele Gelegenheiten, wie unsere Auswahl zeigt.

Anzeige

Wiesbaden. Alle Jahre wieder... Endlich, endlich ist es wieder Zeit für Glühweinduft und Kinderlachen, Lebkuchenknuspern und Karussellrunden, kurz: Für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Davon gibt es eine ganze Menge in Wiesbaden und Region. Unsere Auswahl bietet einen Überblick, wo sich die Adventszeit besonders stimmungsvoll, fröhlich und köstlich genießen lässt!

Atmosphärischer Lilienzauber: Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden

Einzigartigen Lichterglanz bietet der Sternschnuppenmarkt vor dem Wiesbadener Rathaus.
Einzigartigen Lichterglanz bietet der Sternschnuppenmarkt vor dem Wiesbadener Rathaus. (© Sascha Kopp)

Schöner kann man nicht in die Adventszeit starten: Glitzernde Engel schweben zur Eröffnung des Sternschnuppenmarktes am 22. November vom Abendhimmel hinab. Natürlich geht es auch an den weiteren Veranstaltungstagen bis inklusive 23. Dezember stimmungsvoll weiter: Leuchtende Lilien illuminieren stimmungsvoll das mit blauen Holzhütten bestückte Marktgelände, das vom Schlossplatz über das Marktkirchen-Areal reicht. 103 Stände bieten Kunsthandwerk, Accessoires, Gastronomie und Glühweinspezialitäten. Täglich erklingt dazu weihnachtliche Live-Musik. Vor dem Rathaus dreht das historische Pferdekarussell seine Runden und direkt vor dem 26 Meter hohen Weihnachtsbaum namens „Emilia“ ist die traditionelle Krippe aufgebaut.

Geöffnet ist der Sternschnuppenmarkt montags bis donnerstags von 10.30 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 10.30 bis 21.30 Uhr, Sonntag von 12 bis 21 Uhr.

Anzeige

Für Familien: Kindersternschnuppenmarkt in Wiesbaden

Der Kindersternschnuppenmarkt auf dem Wiesbadener Luisenplatz hat eine Kunststoff-Schlittschuhbahn für Sechs- bis 14-Jährige als besondere Attraktion.
Der Kindersternschnuppenmarkt auf dem Wiesbadener Luisenplatz hat eine Kunststoff-Schlittschuhbahn für Sechs- bis 14-Jährige als besondere Attraktion. (© Morgentraum)

Im vergangenen Winter gab es zum ersten Mal einen Weihnachtsmarkt speziell für die kleinen Wiesbadenerinnen und Wiesbadener: Der Kindersternschnuppenmarkt auf dem Luisenplatz kam so gut bei Familien, Schulen und Kindergärten an, dass er sich als Dauerbrenner etabliert hat. Mit Karussell, Kinderbackstube und vor einer energiekrisenkompatiblen Kunststoff-Schlittschuhbahn (nutzbar für die Altersgruppe sechs bis 14 Jahre) findet er vom 22. November bis 8. Januar (über die Schulferien) statt.

Geöffnet ist montags bis samstags von 10 bis 20 Uhr sowie sonntags von 12 bis 20 Uhr. Heiligabend und Silvester ist von 11 bis 14 Uhr Betrieb; am 26. Dezember von 12 bis 19 Uhr (geschlossen ist am 25. Dezember sowie am 1. Januar).

Ebenfalls von 22. November bis 8. Januar bietet auf dem Mauritiusplatz das Riesenrad neben der gastronomischen „Winterstubb“ einen imposanten Ausblick auf das winterliche Wiesbaden.

Fünf Wochen: Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen

Der Weihnachtsmarkt der Nationen in Rüdesheim 2019.
Der Weihnachtsmarkt der Nationen in Rüdesheim 2019. (© Heinz Margielsky)
Anzeige

Nicht nur die Besucher, auch die Beschicker beim Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen kommen aus vielen Ländern. Die Tourismusstadt im Rheingau kann daher auch den größten Weihnachtsmarkt im Rheingau-Taunus-Kreis aufbieten und zugleich den mit der längsten Dauer. Aussteller und Standbetreiber aus 16 Nationen mit 100 Ständen bieten landesspezifische Küche sowie typische Handwerksarbeiten und Kleidung an. Hunderte LED-Lichter verleihen der Rüdesheimer Altstadt adventliches Flair, sollen aber mit Blick auf die Energiekrise in diesem Jahr früher ausgeschaltet werden. Fast fünf Wochen dauert der Weihnachtsmarkt der Nationen, der am 21. November beginnt und bis zum 23. Dezember täglich öffnet. Montag bis Donnerstag sowie am Sonntag sind die Marktzeiten von 11 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag ist von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Besonderheiten in diesem Jahr sind ein Nikolaus, mit dem man sich fotografieren lassen kann, und die Thomasnacht (längste Nacht des Jahres), die am 20. Dezember mit Gauklern und Feuerakrobaten gefeiert wird. Außerdem gibt es wieder eine neu entworfene Glühweintasse. Wer möchte, kann flankierende Advents- und Fondue-Fahrten mit dem Schiff hinzubuchen. Wegen des hohen Besucheraufkommens raten die Veranstalter generell zur Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Der Markt ist in der gesamten Adventszeit geöffnet, vom 21. November bis 23. Dezember.

Altstadtflair: Weihnachtsmarkt in Idstein

Der Weihnachtsmarkt in der Idsteiner Altstadt.
Der Weihnachtsmarkt in der Idsteiner Altstadt. (© Mallmann/AMP)

Zwischen historischem Fachwerk sogt von Freitag, 2., bis Sonntag, 4. Dezember, der romantische Weihnachtsmarkt am ersten Dezemberwochenende in der Idsteiner Innenstadt für vorweihnachtliches Flair. Wie in den Jahren vor der Pandemie soll der Weihnachtsmarkt am Freitag um 17 Uhr eröffnen, er steht dann bis 22 Uhr großen und kleinen Besuchern offen. Samstags kann der Markt von 11 bis 22 Uhr und sonntags von 11 Uhr bis 20 Uhr besucht werden. Dann werden auch die beiden Weihnachtsbäume vor dem Rathaus und am Löherplatz sowie die städtischen Lichternetze über den Straßen der Innenstadt den ganzen Tag leuchten – ausnahmsweise. Denn mit Blick auf die Energiesparverordnungen des Bundes soll die festliche Beleuchtung ansonsten nur stundenweise von 16 bis 20 Uhr eingeschaltet werden. Marktbeschicker dürfen zur Beleuchtung ihrer Stände nur sparsame LED-Leuchten verwenden.

Im Kurpark: Bad Schwalbacher Weihnachtsmarkt

Der Weihnachtsmarkt Bad Schwalbach 2019 am Weinbrunnen.
Der Weihnachtsmarkt Bad Schwalbach 2019 am Weinbrunnen. (© Martin Fromme)

Am zweiten Adventswochenende öffnen rund um den Weinbrunnen im vorderen Teil des Kurparks die Buden für den Bad Schwalbacher Weihnachtsmarkt.

Das Angebot ist eher regional, etwa 20 Stände bieten Adventliches und Kulinarisches an. Der Platz am Weinbrunnen ist vor der Landesgartenschau eigens mit Blick auf künftige Feste und Feiern umgestaltet worden. Für Besucher bietet sich ein Abstecher in den Kurpark an, sei es an den Kurweiher, den Waldsee oder einen der zur Landesgartenschau geschaffenen Spielplätze.

Die kleinen Gäste können sich zusätzlich auf eine Kinderbastelecke jeweils Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr freuen. Auch wird es wieder das Nostalgie-Karussell geben. Die Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes, der von der Kurstadt organisiert wird, sind Samstag, 3. Dezember, von 15 bis 21 Uhr und Sonntag, 4. Dezember, von 11 bis 18 Uhr.